Ingolstädter Kulturbotschafter trifft mongolischen Präsidenten
INGOLSTADT/BERLIN – Eine besondere Einladung führte Rudi Wagner am Dienstag nach Berlin: Als Kulturbotschafter der Mongolei nahm der Ingolstädter am Festakt zur Eröffnung der Ausstellung über Dschingis Khan teil. Für Wagner war es eine besondere Gelegenheit, die kulturellen Beziehungen zwischen Ingolstadt und der Mongolei auch auf nationaler Ebene zu vertreten.
Bei der Eröffnung sprachen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der Präsident der Mongolei ihre Grußworte. Anschließend erhielten die geladenen Gäste bei einem Rundgang erste Einblicke in die Ausstellung. Großformatige Filme und wertvolle Exponate vermitteln dabei ein umfassendes Bild von Dschingis Khan und seiner Zeit.
Für Wagner blieb es nicht beim offiziellen Programm. Gemeinsam mit dem mongolischen Musiker Erka Dashtseren, der ihn als Dolmetscher begleitete, kam er mit dem mongolischen Präsidenten, Bundespräsident Steinmeier sowie dem neuen mongolischen Botschafter in Berlin und dessen Stellvertreterin ins Gespräch.

Wagner engagiert sich seit Jahren für den kulturellen Austausch zwischen Ingolstadt und der Mongolei. Besonders eng ist seine Verbindung zur mongolischen Musik und zu den mongolischen Kulturschaffenden in Ingolstadt. Unter anderem war er am Europäischen Pferdekopfgeigen-Festival „Morin Khuur“ beteiligt, das 2022 und 2025 in Ingolstadt stattfand.
Sein Besuch in Berlin ist damit mehr als ein persönlicher Termin: Er zeigt, wie aus langjährigem kulturellem Engagement Verbindungen entstehen, die weit über Ingolstadt hinausreichen.


Die Dschingis-Khan-Ausstellung selbst beeindruckte Wagner nach eigenen Angaben besonders durch das Zusammenspiel von Filmen, Großprojektionen und historischen Exponaten.
Seinen Eindruck fasst er entsprechend deutlich zusammen: Ein Besuch der Ausstellung lohne sich allemal.
