Wie können Arbeitsplätze in der Automobilindustrie langfristig gesichert werden, ohne die Zukunft der Beschäftigten von Rüstung und Krieg abhängig zu machen?
Dieser Frage widmet sich eine Podiumsdiskussion, zu der das Bundestagsbüro Sarah Vollath am Dienstag, den 27. Oktober 2026, um 19:00 Uhr in die Städtische Galerie Harderbastei in Ingolstadt einlädt.
Unter dem Titel „Zukunft der Automobilindustrie abseits von Rüstung“ diskutieren der IG-Metall-Vertrauensmann und Bundestagsabgeordnete Cem Ince, der verkehrspolitische Sprecher der Linksfraktion Jorrit Bosch und die Sprecherin für Automobilindustrie Agnes Conrad gemeinsam mit weiteren Vertreter:innen der Beschäftigten und Gewerkschaften über Perspektiven für den Industriestandort Ingolstadt. Moderiert wird die Veranstaltung von der Ingolstädter Wahlkreisabgeordneten Sarah Vollath.
Im Mittelpunkt stehen sozial verträgliche Transformationspfade, die Arbeitsplätze sichern, neue industrielle Perspektiven eröffnen und verhindern, dass die Zukunft der Beschäftigten von Rüstungsproduktion und militärischer Aufrüstung abhängig gemacht wird. Die Krise der Automobilindustrie ist schließlich längst in Ingolstadt angekommen.
Der angekündigte Stellenabbau bei CARIAD und AUMOVIO sowie die geplante Schließung von VAIVA in Gaimersheim verdeutlichen die unsichere Zukunft vieler Beschäftigter in der Region. Während die Rüstungsindustrie zunehmend als vermeintlicher Ausweg aus der Krise ins Gespräch gebracht wird, stellt sich die Frage nach sozial gerechten und langfristigen Alternativen.
Zusammengefasst:
Podium “Zukunft der Automobilindustrie abseits von Rüstung”
Moderation: Sarah Vollath
Podiumsgäste: Cem Ince, Jorrit Bosch, Agnes Conrad, Vertreter:innen der Gewerkschaften und Beschäftigten
Wann: 27.10.2026, 19:00
Wo: Oberer Graben 55, 85049 Ingolstadt
Pressestelle Sarah Vollath, MdB
Fraktion Die Linke im Bundestag
