15 Museen und Kulturorte laden am 12. September zu einem besonderen Abend voller Kunst, Geschichte und Begegnungen ein
Ein bisschen Wehmut gehört dazu – denn die Nacht der Museen fällt traditionell auf den letzten Samstag der Sommerferien. „Vorfreude, ja – darum ist meistens nur ein bisschen Wehmut verbunden, weil eine wunderschöne Zeit endet“, sagt Christina Diederichs, Leiterin des Amts für Internationale Beziehungen und Kulturverwaltung. Doch der Ferienabschluss bekommt in Ingolstadt jedes Jahr einen besonderen Rahmen: mit einem Abend voller Kunst, Geschichte, Musik und Begegnungen.
Am Samstag, 12. September, öffnen mehr als 15 Museen und Kulturorte ihre Türen und laden Besucherinnen und Besucher zu einer besonderen Entdeckungsreise durch die Stadt ein. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Wer sich früh entscheidet, kann sich das Ticket zum vergünstigten Vorverkaufspreis sichern.
„Was sich im vergangenen Jahr wirklich ganz super herauskristallisiert hat, war die Beteiligung der städtischen Galerien und der Galerien in der Stadt“, erzählt Diederichs. Die erfolgreiche Zusammenarbeit wird in diesem Jahr fortgesetzt. Auch neue Orte beteiligen sich an der Museumsnacht und eröffnen den Besucherinnen und Besuchern neue kulturelle Perspektiven.
Ein besonderer Geheimtipp ist dabei der Kunsthof in der Milchstraße 8. „Wie viele von uns laufen durch die Milchstraße und wissen gar nicht, dass da im hinteren Bereich der Kunsthof ist?“ Gerade solche versteckten Kulturorte machen den besonderen Reiz der Museumsnacht aus.
Zwei besondere Ausstellungseröffnungen
Ein Höhepunkt des Abends ist die Eröffnung der Sonderausstellung „Valentin Kinkeldei. Farbe im Quadrat!“ im Museum für Konkrete Kunst. Die Arbeiten des jungen Künstlers mit Down-Syndrom zeigen eindrucksvoll die Wirkung von Farbe, Form und Komposition.
Auch das Zentrum Stadtgeschichte beteiligt sich mit einer besonderen Ausstellung: Erstmals werden Antikriegskarikaturen aus der Partnerstadt Kragujevac gezeigt. Zur Eröffnung werden Gäste aus der Partnerstadt erwartet. Zu sehen ist außerdem das Gewinnerbild des diesjährigen Wettbewerbs der Stadt Ingolstadt.
Mit Oldtimern durch die Museumsnacht
Nicht fehlen dürfen die historischen Fahrzeuge, die längst zum besonderen Flair der Veranstaltung gehören. Die beliebten Oldtimer-Shuttlebusse verbinden die einzelnen Veranstaltungsorte miteinander und machen bereits die Fahrt zwischen den Stationen zu einem Erlebnis.
Und auch am Sonntag geht das Kulturwochenende weiter: Das Bauerngerätemuseum lädt zum musikalischen Frühschoppen ein und sorgt damit für einen stimmungsvollen Abschluss.
Programm für die ganze Familie
Neben Ausstellungen erwarten die Gäste Führungen, Musik, Mitmachaktionen und weitere besondere Angebote. Auch private Galerien und Ateliers öffnen ihre Türen und zeigen die kulturelle Vielfalt Ingolstadts. Das vollständige Programm kann online eingesehen und nach persönlichen Interessen gefiltert werden – so lässt sich die eigene Route durch die Museumsnacht zusammenstellen.
Eintritt und Vorverkauf
Der Vorverkaufspreis beträgt 10 Euro. Karten sind erhältlich im:
- Stadtmuseum
- Marieluise-Fleißer-Haus
- Deutschen Medizinhistorischen Museum
- Museum für Konkrete Kunst
- Lechner Museum
- Audi museum mobile
Am Veranstaltungstag kostet der Eintritt 12 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre erhalten freien Eintritt.
Alle Informationen zum Programm, zu Tickets und teilnehmenden Häusern gibt es unter:
Die Veranstaltung wird durch die freundliche Unterstützung der Sparkasse Ingolstadt Eichstätt ermöglicht.
Foto: IN-direkt/Archiv/HaGa

