Ingolstadt und die Region vor 25 Jahren

Warum der Mai 2001 mehr Gegenwart enthält, als man damals ahnen konnte

Vor 25 Jahren geht es in Ingolstadt um Dynamik und Pragmatismus. Stadtbaurat Klaus Goebl treibt zentrale Bauprojekte voran – Schulen, Bibliothek, Sporthalle. Am Schulzentrum Südwest entsteht zusätzlich ein Pavillon in „Sandwichtechnik“: schnell, funktional und vor allem notwendig. Die Stadtentwicklung hat aber noch andere Themen: Ein verlandeter Altarm, eine „Lohe“ im Süden stößt bei einigen auf Skepsis, verspricht aber mehr Natur für alle. Gleichzeitig nimmt der Bau des Erlebnisbades an der Südlichen Ringstraße Fahrt auf. In der Innenstadt erproben die Einzelhändler „lange Samstage“ mit spürbarem Zulauf.

Dann jener fast vergessene Eingriff ins Stadtbild: die Westseitigen Arkaden des DER Reisebüros (heute Le Café) sollen geschlossen werden. Die Zustimmung des Stadtrates wurde im Zuständigen Stadtentwicklungsausschuss zunächst nicht einfach so bestätigt, da damit ein „Attentat auf gewohnte städtebauliche Elemente“ verbunden sei.  Allerdings, so der Stadtbaurat, gebe es keine rechtlichen Gründe dies zu verbieten. Heute dürfte sich kaum jemand mehr an diesen früheren Zustand erinnern.

Kulturell und sportlich zeigt sich die Stadt lebendig: über 90 Prozent Auslastung im Theater, internationale Stars wie Anne-Sophie Mutter sind bei den AUDI-Sommerkonzerten zu Gast. Der erste Halbmarathon mit 2.400 Teilnehmern  und Tausenden von Zuschauern, das Leichtathletik-Meeting und „City PS“ bringen zusätzlich Bewegung in die Stadt.

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