Informationen zur historischen Arzneimittelfertigung 

Am Dienstag, 13. Januar, um 12.30 Uhr lädt das Deutsche Medizinhistorische Museum zu einer halbstündigen Mittagsvisite ein. Apothekerin Sigrid Billig nimmt ihre Gäste diesmal mit in die Welt der historischen Arzneimittelfertigung. Die Veranstaltung findet nur vor Ort statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Wie wurden Arzneimittel hergestellt, bevor es Tablettenpressen gab? Apothekerin Sigrid Billig stellt ein besonderes Objekt aus der Museumssammlung vor, das die Antwort darauf gibt: ein historisches Pillenbrett mit Pillenfertiger, das einst in Apotheken zur Standardausrüstung in jedem Laboratorium gehörte.

Das Pillenbrett veranschaulicht das handwerkliche Können der Apothekerinnen und Apotheker und die präzise Dosierung von Arzneien. Besucherinnen und Besucher der Mittagsvisite erfahren, wie Pulver mit Bindemitteln zu glatten Strängen gerollt, geschnitten und zu Pillen geformt wurde – und wie sich die Pharmazie von dieser manuellen Technik hin zur modernen Tablettenproduktion entwickelt hat.

Neben der Funktionsweise und Nutzung des Objekts erläutert Sigrid Billig auch die historischen Zusammenhänge und gibt so einen lebendigen Einblick in den Apothekenalltag früherer Zeiten und die Ursprünge heutiger Arzneiformen.

Foto: Alois Unterkircher

Pressestelle/Stadt Ingolstadt

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