Bei einem Auffahrunfall auf der A9 unter Beteiligung von drei Lkw hat ein 65-jähriger Mann aus dem Landkreis Eichstätt lebensbedrohliche Verletzungen erlitten.
Wie die Polizei mitteilt, war ein 67-jähriger Sattelzugfahrer gegen 15.33 Uhr auf der A9 auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Berlin unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Manching und Ingolstadt Süd staute sich der Verkehr wegen einer Großbaustelle zurück. Der aus Nürnberg stammende Berufskraftfahrer erkannte die bereits stehenden Fahrzeuge zu spät und fuhr mit seinem Sattelzug auf einen Lkw auf. Dieser wurde durch den Aufprall in das Heck eines weiteren Sattelzugs geschoben.
Der Fahrer des eingeklemmten Lkw zog sich bei dem Zusammenstoß schwerste Verletzungen zu. Nach aktuellem Stand befindet er sich weiterhin in Lebensgefahr. Der Unfallverursacher erlitt ebenfalls leichte Verletzungen.
Zur Bergung der Verletzten war unter anderem ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Für die Unfallaufnahme musste die A9 rund zweieinhalb Stunden voll gesperrt werden, der Verkehr wurde an den Anschlussstellen Manching und Langenbruck ausgeleitet. Die Verkehrssicherung und -lenkung übernahmen die Feuerwehren aus Manching, Oberstimm und Ebenhausen unter der Führung eines Einsatzleiters.
Der Gesamtsachschaden wird auf 85.000 Euro geschätzt.

