Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Montagnachmittag auf der A9 in Fahrtrichtung München bei Kipfenberg für eine mehrstündige Vollsperrung und erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt.
Gegen 14.05 Uhr war ein 66-jähriger Mann aus Pöttmes mit einem VW Caravelle auf der rechten Fahrspur unterwegs. Ebenfalls auf der rechten Spur fuhr ein 40-jähriger Lkw-Fahrer aus Lettland mit seinem Sattelzug in Richtung München. Aus bislang ungeklärten Gründen kollidierte der VW-Bus mit seiner rechten Fahrzeugfront mit dem linken hinteren Eck des Sattelzuges.
Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich der VW und kam entgegen der Fahrtrichtung auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen. Die 56-jährige Beifahrerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von Einsatzkräften der Feuerwehr befreit werden. Sie erlitt schwerste Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des VW-Busses wurde leicht verletzt und ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert.
Am VW entstand Totalschaden. Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 30.000 Euro. Wegen der schweren Verletzungen ordnete die Staatsanwaltschaft die Erstellung eines Gutachtens zum Unfallhergang an.
Die A9 blieb für die Unfallaufnahme, die Bergung des Fahrzeugs sowie die Gutachtenerstellung insgesamt rund drei Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Altmühltal von der Autobahn geleitet. Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Staus bis zur Anschlussstelle Greding.
Die Feuerwehren Kinding, Kipfenberg und Denkendorf unterstützten die Maßnahmen vor Ort, sicherten die Unfallstelle ab, leisteten Erste Hilfe und banden ausgelaufene Betriebsstoffe.
Die Verkehrspolizei Ingolstadt bittet mögliche Zeugen des Unfalls, sich unter der Telefonnummer 0841/9343-4410 zu melden.
Verkehrspolizei Ingolstadt
