Ingolstadt-Nordwest – Nach dem Großeinsatz in einem Wohnkomplex an der Gustav-Mahler-Straße haben die Ermittlungen der Kriminalpolizei erste Ergebnisse gebracht. Wie die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord mitteilt, dürfte der Brand in einem Kellerabteil durch Fahrlässigkeit entstanden sein.
Gegen 12 Uhr war die Rettungsleitstelle über starke Rauchentwicklung in dem Gebäudekomplex informiert worden. Die Einsatzkräfte evakuierten daraufhin alle Bewohner vorsorglich. Die Betroffenen wurden während des Einsatzes in einem von der INVG bereitgestellten Bus betreut. Nach derzeitigen Erkenntnissen mussten 2 bis 3 Personen wegen Rauchgasintoxikation und Herzbeschwerden medizinisch behandelt werden.
„Das Feuer brach in einem Kellerabteil des Wohnkomplexes aus. Der entstandene Sachschaden im Kellerabteil wird mit ca. 25.000 Euro beziffert. Der zusätzliche Schaden durch Rußbildung am Gebäude liegt jedoch deutlich höher.“, so die Polizei.
Als Ursache gehen die Ermittler derzeit davon aus, dass nicht ordnungsgemäß entsorgte Kohle den Brand ausgelöst haben könnte.
Pressestelle Polizeipräsidium Oberbayern Nord
Foto: Berufsfeuerwehr Ingolstadt
