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21-Jähriger stirbt bei tragischem Unfall auf der A9 bei Holledau

Tragischer Unfall auf der A9 bei Schweitenkirchen. 21-Jähriger aus Cham nach Unfall und Absetzen eines Notrufes von zwei Autos erfasst und tödlich verletzt.

In der Nacht vom 14. April ist ein 21-Jähriger bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen. Das schwere Unfall ereignete sich gegen 23.50 Uhr kurz vor der Rastanlage Holledau in Fahrtrichtung München.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der 21-jähriger Fahrer aus dem Raum Cham und sein 22-jähriger Beifahrer auf der A9 in Richtung München unterwegs. Kurz vor der Rastanlage Holledau verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen prallte zunächst mehrfach gegen die rechte Schutzplanke, wurde anschließend über die Fahrbahn auf die linke Fahrspurgeschleudert und kollidierte schließlich mit der Mittelleitplanke.

Die beiden Insassen stiegen daraufhin aus und hielten sich im Bereich des Hecks auf. Die Beifahrerseite des Autos war dabei dem fließenden Verkehr zugewandt. Ein 44-Jähriger Autofahrer aus Halle/Saale, der auf der linken Spur unterwegs war, konnte dem querstehenden Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Er prallte gegen das Unfallfahrzeug und erfasste den 21-Jährigen. Durch den Aufprall wurde der 21-Jährige über die ­Mittelleitplanke geschleudert. Auf der Gegenfahrbahn wurde er von einem weiteren Pkw eines 19-Jährigen erfasst.

Der 21-Jährige aus dem Raum Cham erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der 19-jährige Fahrer aus dem Landkreis Pfaffenhofen/Ilm konnte nach dem Zusammenstoß seinen Wagen auf dem Standstreifen zum Stillstand bringen. Er und seine beiden Mitfahrer erlitten einen Schock und wurden vor Ort betreut. Der 44-Jährige aus Halle wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Beifahrer des tödlich verunglückten 21-Jährigen erlitt leichte Verletzungen.

Die A9 wurde ab Mitternacht in beiden Fahrtrichtungen komplett gesperrt. Gegen 4.15 Uhr wurde die Fahrtrichtung Berlin wieder freigegeben, gegen 4.50 Uhr folgte die Freigabe der Fahrtrichtung München. Für die Dauer der Sperrung wurde eine Umleitung eingerichtet. An der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Eschelbach, Langenbruck, Wolnzach und Geisenhausen für Sperr- und Aufräumarbeiten im Einsatz. Aufgrund der lang andauernden Sperrung kam es in diesem Abschnitt der A9 zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Der genaue Unfallhergang soll durch ein Gutachten geklärt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Verkehrspolizei Ingolstadt
Foto: freepik

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