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Vohburg – Schockanruf: Geld und Schmuck weg

Kriminalpolizei warnt und bittet um Hinweise

Am 09.03.2026 gelang es in Vohburg bislang unbekannten Tätern, durch einen Schockanruf Geld und Schmuck von einer Seniorin zu erbeuten. Die Kriminalpolizei Ingolstadt hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise.

Am späten Nachmittag erhielt eine Rentnerin einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten, der vorgab, dass ihre Tochter einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätte. Um die fällige Kaution zu begleichen, übergab die Vohburgerin gegen 19.45 Uhr an ihrem Wohnanwesen Bargeld und Schmuck in mittlerer fünfstelliger Höhe an einen männlichen Abholer.

Erst nachdem sie wenig später ihre Tochter kontaktierte, wurde ihr bewusst, dass sie einem Betrug aufgesessen war.

Personenbeschreibung des Abholers:

Männlich, ca. 170 – 175 groß, 30 Jahre, schlank, west-/nordeuropäisches Erscheinungsbild

Die Kriminalpolizei Ingolstadt bittet Zeugen, die zur Tatzeit verdächtige Wahrnehmungen in Vohburg OT. Hartacker gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 0841/93430 zu melden.

Die Kriminalpolizei rät:

  • Beenden Sie das Telefonat, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft und Sie sich unter Druck gesetzt fühlen.
  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110 an! Das machen nur Betrüger. Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie die Nummer 110. Aber nutzen Sie dafür nicht die Rückruftaste!
  • Rufen Sie den angeblich betroffenen Angehörigen unter der Ihnen bekannten Nummer an!
  • Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen!
  • Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie über den Notruf 110 die Polizei!
  • Die echte Polizei fordert niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen, um Ermittlungen durchzuführen!
  • ​​​​​​Sprechen Sie auch mit ihren Angehörigen über das Phänomen und warnen Sie sie vor dem Vorgehen der Täter!

Weitere Informationen zum Thema Schockanruf bzw. Betrug über Messengerdienste finden Sie im Internet auf den Seiten der Präventionskampagne LEG AUF!

Polizeipräsidium Oberbayern Nord

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