Zeugen gesucht
Am 18.02.2026 gegen 14:10 Uhr, ereignete sich auf der A9 ca. 2 km vor der Anschlussstelle Denkendorf ein schwerer Auffahrunfall. Ein 55 jähriger Berufskraftfahrer aus dem Bereich Darmstadt befuhr mit seinem Sattelzug die rechten Spur. Ein 59 Jahre alter Mann, aus Meiningen (Thüringen) und seine Ehefrau 55 Jahre alt, befuhren mit einem Kleinbus den mittleren Fahrstreifen. Aus bislang unbekannten Gründen kam der Kleinbus-Fahrer nach rechts und kollidierte frontal mit dem Heck des Lkw Gespannes. Hierdurch wurde der Pkw eingeklemmt. Die Insassen mussten aus dem Fahrzeug durch die Rettungskräfte befreit werden. Die Beifahrerin wurde lebensbedrohlich verletzt und der Fahrer schwer verletzt. Beide wurden durch den Rettungsdienst, bzw. Rettungshubschrauber, ins Krankenhaus verbracht. Der Lkw Fahrer erlitt leichte Verletzungen. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 50.000 Euro. Beide Fahrzeuge wurde geborgen. Durch die Rettungs- und Aufräumarbeiten musste die A9 in Richtung Nürnberg zeitweise total gesperrt werden. Auf der A9 kam es aufgrund der Absperrungen zu einem Rückstau von ca. 15 km Länge. Die Fahrbahn konnte gegen ca. 18:15 Uhr wieder frei gegeben werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Stammham, Lenting und Hepberg mit 32 Einsatzkräften und 6 Fahrzeugen. Sowie Rettungspersonal und ein Rettungshubschrauber.
Aufgrund der noch unklaren Unfallursache benötigt die Polizei noch Zeugen, die das Unfallgeschehen beobachtet haben und Hinweise zum Hergang geben können. Hinweis bitte an die Verkehrspolizei Ingolstadt unter der Telefonnummer: 0841-9343-4410
Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt
Foto: Amt für Brand-/Katastrophenschutz
redaktionell überarbeitet
