Rechtsextremismus in Ingolstadt

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BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ingolstadt positionieren sich gegen systematische Einschüchterung

Nach der Zerstörung der Schaufensterscheibe des Solidarischen Zentrums Azad Şergeş in der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober sowie einer Serie von Angriffen auf die Flüchtlingsberatung und das grüne Büro in Ingolstadt positionieren sich die Grünen gegen die zunehmende rechte Gewalt im Stadtgebiet.

Hierzu erklärt Alexander Pilz, Kreissprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ingolstadt:
„Der Angriff auf das Solidarische Zentrum Azad Şergeş ist kein isoliertes Ereignis, sondern Teil einer beunruhigenden Serie von Einschüchterungsversuchen in unserer Stadt. In den letzten Wochen wurden gezielt Reifen des Vans der Flüchtlingsberatung zerstört und großflächig rechtsextreme Sticker verteilt. Unter anderem klebten Sticker von der rechtsextremen Partei „Der Dritte Weg“ und mit Parolen wie „Kopftücher raus! Sofort“ oder „Dein Land liegt dir am Herzen? #Remigration“ an Straßenschildern. Dass auch unser eigenes grünes Büro immer wieder mit solchen Stickern markiert wurde, zeigt: Hier wird systematisch versucht, ein Klima der Angst und Ausgrenzung zu schaffen.

Es darf nicht passieren, dass rechtsextreme Gewalt im Alltag normalisiert wird, während gleichzeitig alles, was konservativ-rechten Kreisen unbequem ist, pauschal als „links“ delegitimiert wird.
Rechtsextremismus ist die größte Gefahr für unsere liberale Demokratie und darf nicht durch Wegsehen gefördert werden. Wir fordern die zuständigen Behörden auf, diese Taten nicht als bloßen Vandalismus abzutun, sondern die politischen Motive konsequent zu verfolgen. Gewalt hat in einer demokratischen Gesellschaft keinen Platz – sie ist eine Bremse für ein friedliches Miteinander, die wir gemeinsam stoppen müssen.“

Merlin Nagel, Mitglied des Vorstands und BZA Mitte von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ingolstadt erklärt:
„Wir in der Mitte Ingolstadts stehen für Vielfalt und ein friedliches Miteinander. Wir werden uns konsequent dafür einsetzen, dass die Menschen in unserer Nachbarschaft nicht in Angst leben müssen. Die Politische Debattenkultur lebt von Meinungsvielfalt und Toleranz. Gewalt hat hier keinen Platz!“

Pressemitteilung BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Ingolstadt

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