Digitaler Bürgerservice per Videochat

SPD-Stadtratsfraktion beantragt Prüfung eines Videochat-Services

Behördengänge sollen künftig noch einfacher und flexibler möglich sein. Die SPD-Stadtratsfraktion beantragt deshalb, zu prüfen, ob die Stadt Ingolstadt einen Videochat-Service für Bürgerinnen und Bürger einführen kann.

„Nicht jeder Termin im Rathaus muss zwingend vor Ort stattfinden. Gerade für Berufstätige, Familien oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität kann ein persönlicher Kontakt per Video eine unkomplizierte Alternative sein“, erklärt Veronika Peters.

Nach dem Antrag soll geprüft werden, welche Verwaltungsleistungen sich für eine digitale Beratung und Bearbeitung per Videochat eignen und unter welchen technischen, rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen ein entsprechendes Angebot umgesetzt werden könnte. Dabei soll auch untersucht werden, ob bestehende Angebote des „Rathauses 24/7“ entsprechend erweitert werden können.

„Wir wollen die Digitalisierung nicht zum Selbstzweck vorantreiben. Entscheidend ist, dass sie den Bürgerinnen und Bürgern im Alltag tatsächlich einen zusätzlichen Nutzen bringt“, sagt Quirin Witty, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion. „Ein Videochat kann persönliche Beratung und digitale Verwaltung sinnvoll miteinander verbinden.“

Die Verwaltung soll dem Stadtrat die Ergebnisse der Prüfung einschließlich der zu erwartenden Kosten und der Möglichkeiten für einen möglichen Pilotbetrieb vorlegen.

„Viele Anliegen lassen sich digital erledigen, trotzdem wünschen sich Bürgerinnen und Bürger bei Fragen häufig einen direkten Ansprechpartner. Genau diese persönliche Beratung mit den Vorteilen digitaler Erreichbarkeit zu verbinden, sehen wir als Chance“, so Peters.

Pressestelle SPD Stadtratsfraktion Ingolstadt

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