Viele Menschen kommen auf dem Herbstvolksfest zusammen, um friedlich und fröhlich zu feiern. Damit dies im Rahmen größtmöglicher Sicherheit geschehen kann, sind umfassende Maßnahmen getroffen worden. In enger Abstimmung haben das Kulturamt der Stadt Ingolstadt als Veranstalter, die Polizei, die Feuerwehr und das Ordnungsamt ein Sicherheitskonzept aus Zufahrtsschutz, sichtbarer Präsenz von Ordnungsdienst und Polizei sowie technischer Videoüberwachung des Veranstaltungsgeländes entwickelt.
Für Besucherinnen und Besucher des Volksfestes gilt es, Folgendes zu berücksichtigen:
• Fahrräder und E-Scooter sind auf dem Veranstaltungsbereich nicht zugelassen. Diese können am Fahrradparkplatz im Eingangsbereich abgestellt werden. Das gesamte Areal der Polizei darf nicht als Fahrradabstellfläche genutzt werden.
• Im Interesse des Tierwohls und zur Sicherheit der Besucherinnen und Besucher sind Hunde auf dem Volksfest verboten. Ausnahme ist das Führen von Assistenzhunden.
• Bei erhöhten Besucherzahlen sollte nach 20 Uhr möglichst auf Kinderwägen verzichtet werden. Große Menschenmengen können zu Gedränge führen, damit verbunden die Gefahr, dass gegen Kinderwägen gestoßen wird und oder dass man unabsichtlich gegen Passanten fährt.
• Alle Besucherinnen und Besucher werden gebeten, keine großen Taschen oder Rucksäcke auf das Festgelände mitzunehmen – es werden vermehrt Stichproben und Kontrollen durchgeführt.
• Es ist verboten, den Festbereich mit Pkw zu befahren. Parkmöglichkeiten bieten die Parkeinrichtungen in der Innenstadt oder umliegende Parkplätze. Für Menschen mit Behinderung stehen Parkplätze in unmittelbarer Nähe zum Festgelände zur Verfügung (Zufahrt über die Harderstraße). Die Dreizehnerstraße ist vom 21. September bis 7. Oktober für den öffentlichen Verkehr gesperrt.
• Ein weiterer Beitrag zur Sicherheit der Besucherinnen und Besucher sind zusätzliche Zufahrschutzmaßnahmen auf dem Gelände des Herbstvolksfestes.
• Gäste werden gebeten, das Veranstaltungsgelände so sauber wie möglich zurückzulassen und den Müll in den vorgesehenen Abfallbehältern zu entsorgen.
Hinweise der Gleichstellungsstelle
Spaß haben und sicher feiern – das möchte die städtische Gleichstellungsstelle unterstützen und beteiligt sich wieder mit einer Präventions- und Plakatkampagne. Das Volksfest steht für Lebensfreude, Genuss und Spaß. Leider werden manchmal Grenzen überschritten und es kann zu körperlichen Übergriffen, Begrapschen oder anzügliche Bemerkungen kommen, bis hin zu penetrantem Bedrängen, aufdringlichem Verhalten oder zu sexualisierter Gewalt.
Umso wichtiger ist es, sich im Vorfeld um die eigene Sicherheit zu kümmern und für die Mitmenschen aufmerksam zu bleiben – auch wenn für Grenzverletzungen immer der Täter die Verantwortung trägt. Das zum Thema zu machen, verkleinert auch die Möglichkeiten für potentielle Täter.
Spaß hört auf, wenn Grenzen nicht geachtet werden. Die Gleichstellungsstelle will alle sensibilisieren, die eigenen Grenzen und die der anderen zu achten. Damit alle mit Spaß nach einem Volksfestbesucht wieder gut nach Hause kommen, können folgende Tipps helfen.
Tipps, um sicher zu feiern:
• Bleibt zusammen und vereinbart Treffpunkte
• trage Wertsachen wie Geld, Handy & Schlüssel am Körper
• kenne dein Limit beim Trinken, …
• bleib aufmerksam. Behalte Dein Getränk im Auge
• trau deinem Gefühl. Sag NEIN, sag STOPP
• sei sicher unterwegs. Organisiere deinen Nachhauseweg, verbinde Dich über’s Handy
Besonders begrüßt wird, dass zum zweiten Mal ein Safe Place am Volksfest vom beauftragten Sanitätsdienst der Johanniter angeboten wird. Wenn sich Menschen verunsichert, bedroht oder belästigt fühlen, bekommen sie dort Hilfe und Unterstützung. Der Safe Place ist ein Ruhepunkt im Trubel und kann erstmal wieder Sicherheit geben.
Unabhängig vom Safe Place stehen allen Menschen folgende unterstützende und helfende Stellen zur Verfügung:
• Polizeinotruf 110
• Hilfetelefon bei Gewalt gegen Frauen 116016 und www.hilfetelefon.de
• Beratung bei sexualisierter Gewalt 0841 17353 und www.wirbelwind.de
• Hilfetelefon bei Gewalt an Männern 0800 1239900 und www.maennerhilfetelefon.de
Pressestelle Stadt Ingolstadt

