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Jugendliche bauen eigenen Roboter

Neues Tech-Camp startet in Eichstätt

Selbst konstruieren, löten und programmieren statt Technik nur theoretisch kennenzulernen: In Eichstätt startet ein neues Tech-Camp für Jugendliche.

Gesucht werden jetzt Teilnehmer/-innen ab etwa zwölf Jahren – und weitere Unternehmen, Fachleute und Förderer/-innen, die das Projekt unterstützen möchten.

Beim Tech-Camp entsteht Schritt für Schritt ein eigener Roboter. Die Jugendlichen lernen dabei den gesamten Weg von der Idee bis zum funktionierenden technischen Produkt kennen: Sie entwerfen zunächst das Gehäuse am Computer und fertigen es im 3D-Druck. Anschließend bauen und verlöten sie die Elektronik und programmieren schließlich den Roboter. So bekommen sie ganz praktisch Einblicke in Konstruktion, Elektronik, Software und moderne Fertigung.

Vorkenntnisse sind dabei nicht das Entscheidende. „Uns geht es darum, Jugendlichen zu zeigen: Technik ist nichts, das andere machen – ihr könnt selbst etwas entwickeln, ausprobieren und am Ende in den Händen halten, das tatsächlich funktioniert“, sagt Bernd Zengerle von der Stadtjugendpflege Eichstätt. „Dabei darf auch einmal etwas nicht auf Anhieb klappen. Genau dieses Ausprobieren, gemeinsam Lösungen finden und Weitermachen gehört zum Tech-Camp dazu.“

Ganz nebenbei bekommen die Jugendlichen damit einen praxisnahen Einblick in mögliche Ausbildungs- und Berufsfelder. Das Angebot richtet sich an Jugendliche im Alter von etwa 12 bis 27 Jahren und soll mehr als 30 Teilnehmer/-innen Platz bieten. Die Teilnahme kostet 20 Euro. Für benachteiligte Jugendliche soll sie mithilfe von Sponsoren und Fördermitteln kostenfrei möglich sein; bei Bedarf wird auch notwendige Hardware wie ein Laptop bereitgestellt.

Das Tech-Camp findet am Freitag, 13. November, von 14.00 bis 20.00 Uhr und am Samstag, 14. November, von 9.00 bis 20.00 Uhr statt. Anmeldung bis 11. November 2026 über tech Camp.bayern. Unternehmen und Förderer unterstützen das Projekt

Hinter dem Tech-Camp steht bereits ein Netzwerk aus Jugendarbeit, regionalen Unternehmen und Förderern. Beteiligt sind das Haus der Jugend Eichstätt, JSP-Software aus Eichstätt, die regelkraft GmbH aus Regensburg, die Werner Weitner GmbH aus Eichstätt, regineering aus Eichstätt/Preith, Oaktown Office aus Eichstätt und das Caritas-Kinderdorf Marienstein. Finanzielle Unterstützung kommt von der Pöschl Stiftung aus Landshut; die beteiligten Unternehmen und Einrichtungen bringen zudem Material, Know-how und praktische Unterstützung ein.

Das Netzwerk darf noch wachsen: Gesucht werden weitere Unternehmen, Einrichtungen und Förderer/-innen, die das Tech-Camp finanziell unterstützen, Elektronik, Material für den 3D-Druck oder Werkzeuge zur Verfügung stellen, Fachpersonal für Workshops oder Führungen einbringen oder Räumlichkeiten bereitstellen können.

Denn das erste Tech-Camp soll keine einmalige Sache bleiben. Perspektivisch soll daraus ein wiederkehrendes Angebot mit wechselnden technischen Projekten entstehen – und damit ein Netzwerk, das Jugendliche, Schulen und Unternehmen aus der Region zusammenbringt und Technik vor Ort erlebbar macht.

Pressestelle Stadt Eichtstätt

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