Oberbürgermeister Michael Kern wirbt für eine Unterstützung des Freistaats bei der wirtschaftlichen Transformation Ingolstadts. Darüber hat er mit dem Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Staatsminister Florian Herrmann, bei dessen Besuch gestern in Ingolstadt gesprochen. Im Mittelpunkt standen die aktuelle wirtschaftliche und finanzielle Situation der Stadt sowie die Entwicklungschancen des Standorts.
Nach einem persönlichen Gespräch im Rathaus besuchten Kern und Herrmann gemeinsam den in-campus. Das Areal bietet mit rund 40 Hektar erschlossener Industriefläche Entwicklungsmöglichkeiten für neue Unternehmen, Technologien und Arbeitsplätze. Die Stadt will dieses Potenzial gemeinsam mit Audi für die weitere Entwicklung des Wirtschaftsstandorts nutzen.
„Ingolstadt steht vor großen wirtschaftlichen und finanziellen Herausforderungen. Gleichzeitig haben wir Flächen und Möglichkeiten, aus denen neue Perspektiven entstehen können“, sagt Oberbürgermeister Michael Kern. „Diese Transformation können wir als stark von der Automobilindustrie geprägte Stadt nicht allein bewältigen. Deshalb wünsche ich mir den Freistaat bei der weiteren Entwicklung des Standorts als starken Partner an unserer Seite.“
Kern hatte Herrmann nach Ingolstadt eingeladen, um ihm die aktuelle Situation und die Entwicklungsmöglichkeiten vor Ort zu zeigen. Der Besuch bot Gelegenheit, die wirtschaftlichen Herausforderungen Ingolstadts und mögliche Ansatzpunkte für eine Unterstützung durch den Freistaat unmittelbar vor Ort zu erörtern. Darüber hinaus sprach der Oberbürgermeister weitere wichtige Projekte der Stadt an, darunter die Generalsanierung des Klinikums, die Sanierung des Stadttheaters und die Weiterentwicklung der Ingolstädter Hochschullandschaft. Auch dabei erhofft sich die Stadt weitere Unterstützung durch den Freistaat.
v.l. Norbert Forster (Vorstand IFG und Geschäftsführer IN-Campus GmbH), Dr. Christof Messner (Geschäftsführer IN-Campus GmbH), OB Michael Kern, Staatsminister Florian Herrmann, Georg Rosenfeld (Vorstand IFG), Alfred Grob (MdL).
Foto: Wobker/Stadt Ingolstadt
Pressestelle Stadt Ingolstadt

