SPD-Fraktion: Stadt und Beteiligungsunternehmen müssen beim Sparen an einem Strang ziehen
Die angespannte Haushaltslage der Stadt Ingolstadt erfordert nach Auffassung der SPD-Stadtratsfraktion eine Konsolidierung über alle Bereiche hinweg. Deshalb sollen auch die städtischen Beteiligungsunternehmen systematisch auf mögliche Synergien und den Abbau von Doppelstrukturen überprüft werden.
„Wenn die Stadt sparen muss, darf die Konsolidierung nicht an den Grenzen der Kernverwaltung enden“, sagt Fraktionsvorsitzender Quirin Witty. Gerade bei Querschnittsaufgaben wie IT, Einkauf oder Pressearbeit könne eine engere Zusammenarbeit wirtschaftliche Vorteile bringen.
Dr. Dorothea Deneke-Stoll betont: „Es geht nicht darum, Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger einzuschränken. Es geht darum, Strukturen zu hinterfragen und Aufgaben dort gemeinsam zu erledigen, wo das sinnvoll und wirtschaftlich ist.“
Mit ihrem Antrag fordert die Fraktion deshalb ein Gesamtkonzept, das zunächst die bereits bestehenden Kooperationen der städtischen Beteiligungsunternehmen erfasst und darüber hinaus systematisch prüft, bei welchen gemeinsamen Aufgaben eine Zusammenlegung oder engere Zusammenarbeit sinnvoll wäre. Eine entsprechende Prüfung soll auch innerhalb der Kernverwaltung erfolgen.
„Wir sollten jetzt genau hinschauen, wo Doppelarbeit und Parallelstrukturen bestehen und welche Einsparpotenziale sich daraus ergeben“, erklärt Jörg Schlagbauer. „Gerade in einer angespannten Haushaltslage können wir es uns nicht leisten, mögliche Synergien ungenutzt zu lassen.“
Ziel müsse sein, vorhandene Effizienzreserven konsequent zu heben und die daraus möglichen mittelfristigen Einsparpotenziale für den städtischen Haushalt transparent zu machen.
SPD Stadtratsfraktion Ingolstadt
