Von der Dampflok zum Fahrradmuseum: Radler auf gemeinsamer Tour

Ein positives Signal für eine erfolgreiche Zusammenarbeit verschiedener Fahrradgruppen setzte die vom ADFC-Pfaffenhofen geführte Radltour nach Pöttmes, die jedoch in Ingolstadt startete.

Die Tour stand ganz im Zeichen altertümlicher Fahrzeuge, begann sie doch bei der historischen Dampflok aus dem Jahre 1903 am Ingolstädter Hauptbahnhof. Am Zielort stieß noch jemand mit seinem DKW F7 (Baujahr 1937) dazu, um gemeinsam mit der Gruppe das dortige Fahrradmuseum, das von Artur Loquai privat geführt wird, zu besichtigen. Auch unter den Mitradlern waren ein paar Oldies und eine der Teilnehmerinnen fuhr sogar mit einem Radl, das schon über 30 Jahre alt war und schaffte die 85 km lange Strecke auch ohne Elektrounterstützung. Die Tour war der beste Beweis, dass man auch ohne Pedelec eine ausgiebige Tagestour problemlos fahren kann, weil niemand drängelte und alle aufeinander Rücksicht nahmen.


Auch während der Strecke gab es ein paar interessante Stopps: Manche waren zum ersten Mal in Baiern, obwohl sie schon lange in Bayern leben. Den kleinen Kirchenweg zwischen Walda und Schainbach würde eine ortsfremde Person wohl auch nicht so leicht finden. Ganz erstaunt waren die Teilnehmer, dass man von einer einzigen Stelle mit einem 360°-Rundumblick insgesamt 29 Kirchturmspitzen zählen konnte. Auch das Pflanzenlabyrinth bei der Rückfahrt hat allen viel Freude bereitet und dass sich das Donaumoos schon mehr als 2,80 Meter gesenkt hat, ist auch sehr bemerkenswert.

Die Radlergruppe selbst war bunt gemischt. Sie bestand aus Mitgliedern der Kreisverbände Pfaffenhofen und Ingolstadt, sowie Neu- und Nichtmitgliedern als auch IngoRadlern.

Fotos: Franz Blank/Wolfgang Meyer

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