Leserbrief von Ralf Golletz
Vor kurzem erst wurde anschaulich berichtet, wie die Stadt bei der Kontrolle des Verkehrs ab 20.00 Uhr im Bereich des Kreuztors seit Jahren versagt und dies anscheinend ignoriert.
Genauso passiert es täglich auf der Straße hinter der Lärmschutzmauer an der Westlichen Ringstraße. Dies ist eine verkehrsberuhigte Straße. Wenn ich mir manchmal erlaube, darauf hinzuweisen – immer freundlich –, erlebe ich Beschimpfungen etc.
Verkehrsberuhigte Bereiche sind entsprechend gekennzeichnete Bereiche in Städten, in denen Fußgänger und Fahrzeugverkehr gleichberechtigt sind. Hier müssen Autofahrer, Radfahrer, Motorradfahrer und E-Scooter-Fahrer besonders vorsichtig fahren und gegebenenfalls anhalten.

Fußgänger dürfen weder behindert noch bedrängt werden. Sie haben immer Vorrang. Ansonsten gilt „rechts vor links“. Und: Wer aus einem verkehrsberuhigten Bereich in eine normale Straße einfährt, muss anderen den Vortritt lassen.
In verkehrsberuhigten Bereichen gilt Schrittgeschwindigkeit. Überholen ist nicht erlaubt. Auch Fußgänger haben das Recht, die gesamte Fahrbahnbreite zu benutzen.
Im gegenüberliegenden Park verläuft der offizielle Radweg. Dort wurde vor Jahren für viel Geld die Beleuchtung ergänzt.
Was fehlt, ist eine klare Verkehrsführung der Radfahrer.
Dass so etwas möglich ist, lässt sich wunderbar am Samhofer Weg anschauen.
Will die Stadt hier möglicherweise nicht tätig werden?
Das Problem ist seit Jahren aktuell und wird latent ignoriert.
Muss erst etwas passieren?
