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Frankenstein kehrt zurück – und wächst über sich hinaus

Frankensteintage 2026 bringen Kino, Grusel, Fantasie und neue Ideen zusammen

Frankenstein gehört zu Ingolstadt – und dieses Thema soll künftig noch sichtbarer werden. Vom 21. August bis 6. September laden die Frankensteintage 2026 zu zahlreichen Veranstaltungen rund um Mary Shelley, ihren berühmtesten Roman und die vielfältigen Spuren des Frankenstein-Mythos in der Stadt ein.

Hinter den Frankensteintagen stehen Menschen, die das Thema mit viel Leidenschaft weiterentwickeln möchten. Beatrix ChaBé Müller hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit Frankenstein in Ingolstadt beschäftigt und dabei eine große Begeisterung für das Thema entwickelt. Aus dieser Beschäftigung entstand die Idee, die vielen bereits bestehenden Aktivitäten rund um Frankenstein stärker zusammenzuführen und sichtbarer zu machen.

Mit dem neu gegründeten Verein Frankenstein Ingolstadt soll dafür eine gemeinsame Plattform entstehen. An der Spitze des Vereins steht Beatrix ChaBé Müller als erste Vorsitzende. Unterstützt wird sie von Melanie Arzenheimer, die das Amt der zweiten Vorsitzenden übernimmt. Gemeinsam möchten sie die zahlreichen Frankenstein-Aktivitäten in Ingolstadt vernetzen, neue Synergien schaffen und das Thema stärker in die Öffentlichkeit bringen.

„Wir wollen den Frankenstein-Mythos aus seinen Ecken und Nischen holen“, lautet die Idee hinter dem Verein. Ziel ist es, Netzwerke aufzubauen, Akteure zusammenzubringen und dem weltweit bekannten Thema in Ingolstadt eine gemeinsame Basis zu geben.

Drei Wochen voller Frankenstein-Momente

Die Frankensteintage verteilen sich bewusst über mehrere Wochenenden und einzelne Tage dazwischen. So soll das umfangreiche Programm entzerrt werden und Besucherinnen und Besucher genügend Möglichkeiten haben, verschiedene Angebote wahrzunehmen.

Los geht es am 21. August mit der „Frankensteins Mystery Tour“ an der Hohen Schule. Ein besonderer Höhepunkt folgt am 22. August im Freilichtkino Turm Baur: „Jockels Boarische Gruselgschicht“ ist kein gewöhnlicher Kinoabend, sondern eine Live-Aufführung mit Musik und Schauspiel. Die bayerische Variante der „Rocky Horror Picture Show“ verbindet Kultfilm, Theater und Frankenstein auf ungewöhnliche Weise.

Weitere Kinohighlights folgen mit „The Bride – es lebe die Braut!“ am 27. August und der „Rocky Horror Picture Show“ zum Abschluss am 6. September.

Mary Shelleys Geburtstag wird gefeiert

Ein besonderer Termin ist der 29. August: Am Platz an der Hohen Schule gibt es um 19 Uhr „Mary Shelleys Geburtstagsüberraschung“. Die kleine Inszenierung setzt die Reihe der bisherigen Überraschungsaktionen fort. Anschließend geht es im Schutterhof weiter – mit Party, DJ, Style Contest, Luftakrobatik und Feuershow.

Alle, die Lust haben, dürfen sich passend zum Thema kleiden. Ob Steampunk, Gothic, Frankenstein oder Rocky Horror Picture Show – fantasievolle Outfits sind ausdrücklich erwünscht. Für besonders kreative Erscheinungen gibt es Anerkennungen in Form von Verzehrgutscheinen.

Internationaler Frankensteintag mit Familienprogramm

Am 30. August steht der Internationale Frankensteintag und damit Mary Shelleys Geburtstag im Mittelpunkt. Im Schutterhof gibt es ab 11 Uhr ein Kinder- und Jugendprogramm mit dem Schanzer Kindl e.V. Ab 15 Uhr lädt das Jugendrotkreuz zum Gruselschminken ein, außerdem entsteht ein „Labor der Fantasie“ mit ChaBé.

Parallel warten weitere Programmpunkte: Am Schutterberg gibt es Feuerküche und True-Crime-Geschichten mit den DPSG Münsterrittern. Im Audi Programmkino wird „Frankensteins Braut“ aus dem Jahr 1934 gezeigt.

Frankenstein entdecken – überall in der Stadt

Die Frankensteintage beschränken sich nicht auf einen Ort. Auch Führungen, die Alte Anatomie mit Frankensteinkabinett und Fotopoint, die Mystery Tour, Ausstellungen sowie weitere Aktionen gehören zum Programm.

Dazu kommen dauerhafte Frankenstein-Spuren in der Stadt: das Frankensteinkabinett im Deutschen Medizinhistorischen Museum, der Fotopoint der Landesgartenschau, das Herrnbräu-Frankensteinbier, Frankensteinwein sowie Frankensteinbrause und Frankensteineis.

Das Ziel: Frankenstein sichtbar machen

Die Frankensteintage sollen dabei nur der Anfang sein. Der Verein möchte die vielen bestehenden Frankenstein-Aktivitäten in Ingolstadt stärker vernetzen und langfristig eine gemeinsame Plattform schaffen.

Frankenstein soll nicht nur ein Thema einzelner Veranstaltungen sein, sondern als Teil der Stadtgeschichte und als besonderes kulturelles Merkmal stärker wahrgenommen werden. Der Verein möchte Netzwerke und Synergien ermöglichen, Communities stärken und Gäste aus nah und fern für das Thema und den Standort Ingolstadt begeistern.

Frankensteintage 2026 kompakt

Wann: 21. August bis 6. September 2026
Orte: unter anderem Turm Baur, Schutterhof, Schutterberg, Platz an der Hohen Schule, Alte Anatomie/DMM, Rathausplatz und Audi Programmkino.

Der komplette Überblick ist außerdem im Programmflyer der Frankensteintage 2026 zu finden.

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