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Gesellenstücke im DonauTower ausgestellt – Wettbewerb „Die gute Form“

Handwerkliches Können, Kreativität und modernes Möbeldesign stehen derzeit im Mittelpunkt einer besonderen Ausstellung im DonauTower in Ingolstadt. Die Schreiner-Innung Ingolstadt-Pfaffenhofen präsentiert dort die sechs Gesellenstücke des diesjährigen Abschlussjahrgangs. Die Ausstellung ist noch bis 29. Juli zu den Öffnungszeiten von 8 bis 18 Uhr zu sehen. Gleichzeitig nehmen fünf Arbeiten am Innungswettbewerb „Die gute Form“ teil.

Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine abwechslungsreiche Auswahl individuell gestalteter Möbelstücke – darunter Sideboards, Couchtische, ein Wohnzimmertisch und ein Schreibtisch. Jedes Möbel wurde von den angehenden Schreinerinnen und Schreinern selbst entworfen, konstruiert und gefertigt.
Das Gesellenstück ist Teil der praktischen Gesellenprüfung. Die Prüflinge entwickeln ihre Möbel eigenverantwortlich und setzen sie im Ausbildungsbetrieb um. Für die Fertigung stehen nach den Prüfungsrichtlinien rund 80 Arbeitsstunden zur Verfügung, einschließlich Planung und Konstruktion umfasst die Prüfungsleistung einen Umfang von bis zu 100 Stunden.

Bewertet wurden die Arbeiten von einer Jury, bestehend aus der Architektin und gelernten Schreinerin Alina Tietz, Schreinermeister Albert Thurner sowie Andreas Streb, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG, die das Foyer des Donautowers zur Verfügung stellt. Im Wettbewerb „Die gute Form“ fließen neben der handwerklichen Ausführung insbesondere Gestaltung, Konstruktion, Funktion, Materialgerechtigkeit und die Gesamtwirkung der Möbelstücke in die Bewertung ein. Die Sieger sowie zwei Anerkennungen werden im Rahmen der Freisprechungsfeier im September bekannt gegeben.

Die Ausstellung wurde innerhalb der Schreiner-Innung Ingolstadt-Pfaffenhofen federführend vom stellvertretenden Obermeister Martin Rieder organisiert.
„Die Gesellenstücke sind weit mehr als Prüfungsarbeiten. Sie zeigen, mit welchem Engagement, welcher Kreativität und welchem handwerklichen Können sich unsere Nachwuchsschreinerinnen und -schreiner auf ihren Berufsweg vorbereiten. Es freut mich besonders, dass wir diese beeindruckenden Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit präsentieren können“, sagt Martin Rieder.

Obermeister Jürgen Seißler betont die Bedeutung des Wettbewerbs:
„Unsere Gesellinnen und Gesellen beweisen mit ihren Arbeiten eindrucksvoll, wie sich traditionelles Handwerk und modernes Design verbinden lassen. Der Wettbewerb ‚Die gute Form‘ macht diese Leistungen sichtbar und gibt ihnen die Bühne, die sie verdienen.“

Auch Andreas Streb, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG, freut sich über die Zusammenarbeit: „Als regional verwurzelte Genossenschaftsbank ist es uns ein besonderes Anliegen, das Handwerk in unserer Heimat zu fördern und sichtbar zu machen. Mit der Ausstellung in unserer Unternehmenszentrale möchten wir jungen Handwerkerinnen und Handwerkern eine Bühne für ihre Leistungen bieten und zugleich die Bedeutung des Handwerks für unsere Region unterstreichen.“

An der Ausstellung beteiligen sich Gesellinnen und Gesellen aus folgenden
Innungsbetrieben:

  • Schreinerei-Innenausbau Dieter Herrmann, Ingolstadt
  • Schreinerei & Restaurierung Josef Pfab, Langenbruck
  • Schreinerei & Möbelmanufaktur Mayr, Manching
  • Schreinerei Jürgen Seißler, Ingolstadt
  • Schreinerei Josef Babinger, Ingolstadt

    Pressestelle Schreiner-Innung Ingolstadt-Pfaffenhofen/i.A Foerster

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