Katharinen-Gymnasium Ingolstadt als „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ ausgezeichnet

„Wieviel Geld habe ich zur Verfügung und wofür gebe ich es aus?“, „Finanzen im Griff mit ‚pay now!‘ statt ‚buy now, pay later!‘”. Diese und weitere Aspekte beschäftigten Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer Projektbearbeitungen. Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber, Kultusministerin Anna Stolz und die Landesvorsitzende des VerbraucherService Bayern im KDFB e. V. (VSB) Eva Fuchs sind stolz auf 115 allgemeinbildende und berufliche bayerische Schulen, die in diesem Jahr für ihr besonderes Engagement als „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ ausgezeichnet werden.

Laut Jugendstudie 2026 verunsichern steigende Preise, die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt und die zunehmende Jugendverschuldung die Heranwachsenden. Das diesjährige Wettbewerbsthema „Geld und Finanzen: Wir blicken durch!“ rückt den Wunsch von Schülerinnen und Schülern nach mehr finanzieller Bildung und Finanzkompetenz in den Fokus.

Bayerns Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber betonte anlässlich der Vergabe der Urkunden an 115 Schulen: „Junge Menschen interessieren sich stark für zentrale Zukunftsthemen wie Finanzen, nachhaltigen Konsum, Ernährung oder den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet. Es freut mich, dass wieder zahlreiche Schulen engagiert mitgemacht und so kreative Ergebnisse erzielt haben. Als Verbraucherschutzminister ist es mir ein großes Anliegen, dass junge Menschen Alltagskompetenzen bereits in der Schule erwerben. Kinder und Jugendliche müssen so früh wie möglich auf die immer komplexer werdende Konsumwelt vorbereitet werden. Dazu leistet unser gemeinsames Programm ‚Partnerschule Verbraucherbildung Bayern‘ einen bedeutenden Beitrag.“

Die teilnehmenden Schulen reichten zu den Themen „Geld und Finanzen: Wir blicken durch!“ und „Werbetricks? Wir checken’s!“ jeweils einen Medienbeitrag ein und dokumentierten, wie das Thema von den Schülerinnen und Schülern erarbeitet wurde. Eine der beiden Fragestellungen konnte alternativ durch ein freies Thema mit Verbraucherbezug ersetzt werden. Insgesamt werden dieses Jahr 115 Schulen ausgezeichnet – ein neuer Höchststand. 18 dieser Schulen erhalten zusätzlich eine Geldprämie.

Bayerns Kultusministerin Anna Stolz hebt hervor: „Verbraucherbildung schafft Orientierung, stärkt Eigenverantwortung, eröffnet Chancen und ist somit eine unverzichtbare Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben. Angesichts einer zunehmend dynamischen Wirtschaftswelt mit vielfältigen digitalen Angeboten ist es unsere Aufgabe, unsere Schülerinnen und Schüler zu souveränen und reflektierten Konsumentscheidern zu machen. Unsere bayerischen Partnerschulen Verbraucherbildung leisten hier Herausragendes: Sie holen das Thema Finanzen direkt in die Klassenzimmer – praxisnah und mit sehr hoher Qualität. Ich gratuliere den heutigen Preisträgern von Herzen. Die Auszeichnung als Partnerschule Verbraucherbildung ist eine verdiente Anerkennung dieses besonderen Einsatzes.“

Im Rahmen des Wettbewerbsthemas beschäftigten sich auch Grundschülerinnen und Grundschüler mit Geld als Tauschmittel, dem Taschengeldparagrafen oder fragten sich, ob Geld glücklich macht. Höhere Jahrgangsstufen verglichen etwa den Zinseszinseffekt bei Tagesgeld und Aktienfonds oder analysierten die Bedeutung von Risikostreuung, Rendite und Liquidität einer Geldanlage. Für die meisten Jugendlichen war es besonders wichtig, wie sie Schulden vermeiden und ihre Einnahmen und Ausgaben beispielsweise mithilfe der 50:30:20-Regel im Blick behalten können.

Eva Fuchs, Landesvorsitzende des VSB, bekräftigt: „Finanzielle Bildung bedeutet mehr als Zahlen und Zinsen zu verstehen. Sie schafft Orientierung, stärkt Selbstvertrauen und hilft jungen Menschen, ihren eigenen Weg verantwortungsvoll zu gestalten. Die Partnerschulen zeigen eindrucksvoll, wie Verbraucherbildung junge Menschen stark macht – für den Alltag und für ihr gesamtes Leben.“

„Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ ist eine Initiative des Bayerischen Verbraucherschutzministeriums, des Bayerischen Kultusministeriums und des VerbraucherService Bayern. Weitere Informationen unter www.partnerschule-bayern.de

Pressestelle Partnerschule Verbraucherbildung Bayern VerbraucherService Bayern im KDFB e.V.

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