Im Piuspark ist es erneut zu mutwilligen Zerstörungen gekommen. Nach Angaben des Freundeskreises Piuspark wurden Türen eingetreten, Scheiben beschädigt und Einrichtungen verwüstet. Selbst Gemüse soll aus den Beeten gerissen und anschließend weggeworfen worden sein.
Für die ehrenamtlich Engagierten ist der Vorfall besonders bitter. Viele von ihnen investieren regelmäßig Zeit und Arbeit, um den Park zu pflegen und einen Ort der Begegnung für die Bewohner des Viertels zu erhalten. Durch die wiederholten Beschädigungen wird dieses Engagement immer wieder zurückgeworfen.

Der Freundeskreis kündigte an, die Schäden zu beseitigen und seine Arbeit fortzusetzen. Zugleich fordert er bessere Sicherheitsmaßnahmen im Park und einen stärkeren Schutz öffentlicher Anlagen.
Wer Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise auf die Verursacher geben kann, soll sich an die Polizei wenden.
Kommentar:
Dass ausgerechnet ein von Ehrenamtlichen gepflegter Ort immer wieder verwüstet wird, ist mehr als bloßer Sachschaden. Es trifft Menschen, die ihre Freizeit für die Gemeinschaft einsetzen. Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig es ist, solche Anlagen nicht nur aufzubauen, sondern auch dauerhaft zu schützen.
