Gemeindefest im Garten

Vorstellung des neuen Konfi-Kurses und des Jugendausschuss

Am 12. Juli feierte die evangelische Kirchengemeinde St. Paulus ihr Gemeindefest im Garten der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche. Bei sommerlichen Temperaturen kamen die Menschen auf den Bänken im Schatten der Pavillons und Segeltarps Gott nahe. Die Aussicht auf den Köschinger Forst und die Musik von Holger Stiller sorgten für eine Atmosphäre, in der kaum Wünsche offen blieben. Nach der Begrüßung durch Pfarrerin Anja Raidel und dem ersten gemeinsamen Gebet von Diakonin Maythe Binder las Lektorin Silke Feig-Rauscher das Evangelium aus Matthäi (Mt 28,16–20).

Pfarrer Dr. Oliver Heinrich führte im Nachgang in seiner Predigt aus, was es bedeutet, zu Gott zu gehören. „Es ist eine Zumutung“, so Pfr. Heinrich. Wir seien Gottes Kinder, nicht weil wir so toll seien oder solche wunderbaren Ideen hätten oder unser Charakter einwandfrei wäre. Wir gehörten zu Gott, weil er sich uns ausgesucht habe. Wie bei Kindern, die laufen lernen, zähle er nicht unsere Stürze und sage dann: „Das wird nix mehr!“. Er ermutige, es noch einmal zu versuchen, und wie schön, wenn wir dann unsere Schritte in seine Arme täten. Anschließend luden Pfr. Raidel und Diakonin Binder ein, vor einen Spiegel zu treten, und fragten: Was möchte Gott in Dir stärken oder wachsen lassen? Woran merkst Du, dass Gott bei Dir ist und Dich auf Deinem Weg begleitet? Die Reaktionen waren wunderbar, sie ermutigten und bereicherten die Lesenden. Als besonderes Highlight begrüßten Heike Dörfler, Pfr. Raidel, Ute Euringer und Pfr. Heinrich die Konfirmanden aus dem neuen Konfi-Kurs namentlich mit Applaus. Des Weiteren bedankte sich Pfr. Heinrich beim bisherigen Jugendausschuss und begrüßte den neuen. Nach dem Segen schlossen sich Fürbitten, Vaterunser und ein Schlusssegen an.

Nach dem Gottesdienst genossen die Besucher ein wunderbares Mittagessen mit mitgebrachten Salaten, Würstl, Steak, Grillgemüse und Raclettekäse. Die Jugend servierte alkoholfreie Cocktails, Zuckerwatte und Pommes frites. Spiele für Groß und Klein waren ebenfalls von der Jugend aufgebaut und betreut worden. Sackwurf, Glitzertattoos und selbstgemachte Magnete durften selbstverständlich dabei nicht fehlen. Nach Kaffee und reichlich gespendetem Kuchen, den der Förderverein zur Unterstützung der Kirchengemeinde verkauft hatte, schloss sich langsam wieder der Abbau an.

Viele Gespräche und Begegnungen haben die Gemeinde bereichert. So sei das Gefühl entstanden, gemeinsam zu feiern – und Gott sei in ihrer Mitte.

Die Kirchengemeinde dankt allen Spendenden, Backenden, Kochenden, Grillenden, Aufbauenden und Abbauenden, sowie allen, die gesehen haben, wo sie einfach eine Hand leihen konnten. Vielen lieben Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben.

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