Der BRK-Kreisverband Ingolstadt hat im Rahmen der europaweiten Ausschreibung des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Region Ingolstadt erneut den Zuschlag für den Betrieb des Notarzteinsatzfahrzeugs (NEF) Ingolstadt-Süd sowie des Rettungswagen-Stellplatzes am Klinikum Ingolstadt erhalten. Damit bleiben die beiden Fahrzeuge bis zum Jahr 2036 in der Hand des Bayerischen Roten Kreuzes.
Das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) Ingolstadt-Süd ist an der Rettungswache in der Hanslmairstraße stationiert und wird jährlich zu rund 2.200 Einsätzen alarmiert. Das Fahrzeug wird im bewährten System betrieben: Das BRK stellt den Rettungssanitäter bzw. die Rettungssanitäterin als Fahrer bzw. Fahrerin des NEF, während der Notarztdienst vom Klinikum Ingolstadt organisiert wird. Diese enge Zusammenarbeit gewährleistet eine zuverlässige und ausfallsfreie notfallmedizinische Versorgung – regelmäßig auch über die Stadtgrenze hinaus.
Auch der Rettungswagen (RTW), der am Klinikum Ingolstadt stationiert ist, verbleibt in der Verantwortung des Ingolstädter Bayerischen Roten Kreuzes. Mit rund 2.600 Einsätzen pro Jahr leistet der RTW einen wichtigen Beitrag zur rettungsdienstlichen Versorgung in Ingolstadt und der Region. Im Gegensatz zu den weiteren RTW im Stadtgebiet ist der RTW-Standort am Klinikum nicht dauerhaft besetzt. Durch ein Gutachten sind die Einsatzzeiten mit 133 Wochenstunden von Montag bis Freitag von 07:00 – 24:00 Uhr sowie am Wochenende rund um die Uhr festgelegt.
Anlässlich der Vertragsverlängerung zum 1. Juli trafen sich die Verantwortlichen vor Ort in einem feierlichen Rahmen.
Foto v.l.n.r.: Alfred Grob (Vorsitzender BRK-Kreisverband), Jaceline Blum (Notfallsanitäterin), Anja Schulz (Wachleiterin Rettungswache Süd), Mercedes Brede (Auszubildende), Michael Rosenwirth (BRK-Kreisgeschäftsführer), Tobias Wittmann (komm. stellvertretender Leiter Rettungsdienst), Fabian Heierhoff (komm. Leiter Rettungsdienst), Jürgen Grams (des. Geschäftsführer ZRF Ingolstadt)
Pressestelle BRK-Kreisverband Ingolstadt
