Ob Ingolstadt auch in Zukunft ein starker Industriestandort bleibt, entscheidet sich schon heute. Für die CSU-Stadtratsfraktion ist klar: Ingolstadt muss den industriellen und digitalen Wandel nicht nur begleiten, sondern aktiv gestalten. Mit einem Antrag zur Errichtung eines Ingolstädter Technologie-Transferzentrums für humanoide Robotik und Künstliche Intelligenz möchte die CSU die Voraussetzungen dafür schaffen, dass auch künftig innovative Unternehmen entstehen, bestehende Betriebe wettbewerbsfähig bleiben und hochwertige Arbeitsplätze in der Region gesichert werden.
Das Technologie-Transferzentrum soll Wissenschaft, Unternehmen und Startups an einem Ort zusammenbringen. Neue Technologien sollen dort entwickelt, erprobt und gemeinsam mit der regionalen Wirtschaft schneller in die industrielle Praxis überführt werden. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollen Zugang zu modernster Robotik-, KI- und Automatisierungstechnologie erhalten – Möglichkeiten, die sie allein oftmals nicht wirtschaftlich aufbauen könnten. Gleichzeitig soll das Zentrum dazu beitragen, neue technologieorientierte Unternehmen und Startups für Ingolstadt zu gewinnen und den Wirtschaftsstandort langfristig zu stärken.
„Die Frage ist nicht, ob wir investieren – sondern worin. Wer möchte, dass auch unsere Kinder und Enkel morgen noch gute Arbeitsplätze in Ingolstadt finden, muss heute in Zukunftstechnologien investieren. Es geht nicht um ein Forschungsprojekt, sondern um die wirtschaftliche Zukunft unserer Stadt. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Wissenschaft und Industrie die Grundlage dafür zu schaffen, dass neue Unternehmen entstehen, hochwertige Arbeitsplätze geschaffen werden und die Wertschöpfung langfristig in Ingolstadt bleibt“, erklärt CSU-Fraktionsvorsitzender Christopher Hofmann.
Alt-Oberbürgermeister Christian Lösel sieht in dem Projekt eine große Chance für die gesamte Region: „Die industrielle Revolution findet gerade statt – diesmal mit humanoider Robotik, Künstlicher Intelligenz und intelligenter Automatisierung. Die Frage ist nicht, ob sie kommt, sondern wo sie stattfindet. Unser Anspruch muss sein, dass Ingolstadt zu den Standorten gehört, an denen diese Zukunft entwickelt wird.“
Auch Oberbürgermeister Dr. Michael Kern unterstützt den strategischen Ansatz: „Ingolstadt ist eine starke Industriestadt – und das soll auch in Zukunft so bleiben. Dafür müssen wir den Wandel aktiv gestalten und die Brücke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Anwendung noch stärker bauen. Ein Technologie-Transferzentrum kann genau hier ansetzen: Es kann Innovationen schneller in die Praxis bringen, unseren Mittelstand stärken und neue Perspektiven für hochwertige Arbeitsplätze in Ingolstadt schaffen.“
Nach den Vorstellungen der CSU soll die Stadt den Aufbau des Technologie-Transferzentrums mit einer auf fünf Jahre befristeten Anschubfinanzierung in Höhe von jährlich 500.000 Euro unterstützen. Das Technologie-Transferzentrum soll ausdrücklich nur als Gemeinschaftsprojekt von Stadt, Wissenschaft und Industrie umgesetzt werden. Hierzu sollen die Technische Hochschule Ingolstadt, die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, AUDI, die IFG Ingolstadt, AININ sowie weitere Industriepartner wissenschaftliches Personal, Forschungsinfrastruktur, Know-how sowie erhebliche finanzielle Eigenleistungen einbringen. Ergänzend sollen gezielt Fördermittel des Freistaats Bayern, des Bundes und der Europäischen Union eingeworben werden. Nach fünf Jahren soll das Projekt anhand klar definierter Erfolgskriterien evaluiert werden.
Der Landtagsabgeordnete Alfred Grob begrüßt den Vorstoß ausdrücklich: „Mit der Hightech Agenda Bayern investiert der Freistaat gezielt in Zukunftstechnologien. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass diese Chancen auch in Ingolstadt ankommen. Ein Technologie-Transferzentrum eröffnet hervorragende Möglichkeiten, zusätzliche Fördermittel des Freistaats, des Bundes und der Europäischen Union nach Ingolstadt zu holen und unsere Region als Innovationsstandort nachhaltig zu stärken.“
Mit dem Antrag möchte die CSU den Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft beschleunigen, insbesondere den regionalen Mittelstand beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Robotik und intelligenter Automatisierung unterstützen sowie neue Startups und technologieorientierte Unternehmen für Ingolstadt gewinnen. Dadurch sollen neue Wertschöpfung entstehen, bestehende Industriearbeitsplätze gesichert und zusätzliche hochwertige Arbeitsplätze geschaffen werden.
Pressestelle CSU Stadtratsfraktion Ingolstadt
