Schulzentrum Südwest hat jetzt einen Tiny Forest

Am Schulzentrum Südwest ist der neue Tiny Forest offiziell eingeweiht worden. Auf einer rund 440 Quadratmeter großen Fläche wurden bereits im April etwa 900 Setzlinge gepflanzt. Der Miniwald soll das Mikroklima verbessern, die Artenvielfalt fördern und Schülerinnen und Schülern als Lern- und Begegnungsort dienen.

Die Ingolstädter Bürgerin Charlène Hintersteiner hatte die Idee des Mini-Waldes Anfang 2024 im Rahmen des Bürgerdialoges der MitmacherINnen vorgestellt, einer Initiative der Stabsstelle Nachhaltigkeit der Stadt Ingolstadt. Ziel war es, eine Fläche in einem klimatisch besonders belasteten Bereich zu entsiegeln und aufzuwerten. Der Standort am Schulzentrum Südwest wurde bewusst gewählt, damit Kinder und Jugendliche Themen wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz direkt erleben können.

Rund 150 Helferinnen und Helfer beteiligten sich an der Pflanzaktion. Mit angepackt haben unter anderem Schülerinnen und Schüler der Ludwig-Fronhofer-Realschule, der Verein Board of Enactus Ingolstadt e. V., Auszubildende der Stadt Ingolstadt, die Omas for Future sowie die Freiwillige Feuerwehr Haunwöhr. Die Berufsschule fertigte zudem Zaun, Infotafel und Sitzgelegenheiten für den Tiny Forest an.

Bürgermeister Christian De Lapuente hob bei der Einweihung die Bedeutung solcher Projekte für die Klimaanpassung hervor. Angesichts steigender Temperaturen seien konkrete Maßnahmen vor Ort wichtig, um das Stadtklima zu verbessern und gleichzeitig Orte für Umweltbildung zu schaffen.

Gefördert wurde das Vorhaben zu 100 Prozent durch die vbw Stiftung Lebensgrundlagen Bayern. Das Ingolstädter Projekt gehörte zu 18 ausgewählten Vorhaben aus insgesamt 245 Bewerbungen aus ganz Bayern. Überzeugt habe laut Stiftung vor allem der ganzheitliche Ansatz: eine Initiative aus der Bürgerschaft, die von der Stadt aufgegriffen, gemeinsam mit vielen Beteiligten umgesetzt und künftig auch für Bildungsmaßnahmen genutzt werden soll.

Zum Abschluss der Einweihung pflanzte Bürgermeister Christian De Lapuente gemeinsam mit den Beteiligten einen weiteren Baum. Anschließend griff er zum Gartenschlauch, um ihn zu bewässern – und sorgte dabei mit ein paar Wasserspritzern auch für eine willkommene Erfrischung im Publikum.

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