Neue Stiftung „Theaterwunder“ will mit Bücherflohmarkt Sanierung anstoßen
Der Einbruch bei der Gewerbesteuer und die Haushaltskonsolidierungen haben den Stadtrat von Ingolstadt veranlasst, die längst überfällige Sanierung des Hämer-Buro-Baus zu stoppen. Für das Theater gibt es Ersatz, nicht jedoch für den Festsaal, wo das Herz Ingolstadts schlägt: Auftritte von Künstlern, Faschingsbälle und Abiturfeiern oder Verbandstreffen können dort ab Sommer 2027 nicht mehr stattfinden.
Wie kann unsere Stadtgesellschaft diesen Verlust verkraften? Gar nicht, glauben viele Ingolstädter und auch die Initiatorin der neuen gemeinnützigen Stiftung Theaterwunder, Karoline Schwärzli-Bühler, Chefin des Theaterrestaurants Backstage. Ziel ist, Wege zu finden, um die Sanierung des ikonischen Baudenkmals trotz Finanznot voranzutreiben.
Dafür sammelt Theaterwunder Spenden und sucht Mitstreiter, kluge Köpfe, Handwerker, Firmen und Mäzene, die bei der Aufgabe helfen.
Es müssen Lösungen gefunden werden, damit das Theater nicht zum Lost Place verkommt, sondern den Ingolstädtern auch künftig als Ort der Begegnung dient. Die Forderung lautet: Der Festsaal muss saniert werden – so schnell wie möglich:
Bücherflohmarkt fürs Theaterwunder
Ingolstadts größter Bücherflohmarkt aller Zeiten, so kündigt es Paul Schönhuber an, soll jetzt fürs Theaterwunder steigen. Mehr als 4000 gebrauchte, hochwertige Bände aus dem Bestand des Buchhändlers werden am Samstag, 4. Juli, von 9 bis 14 Uhr auf der Terrasse vom Backstage am Theater Ingolstadt gegen Spenden angeboten. Um 11 Uhr ist außerdem ein Auftritt der Schauspielerin Teresa Trauth geplant. Der Erlös des Bücherbasars geht an die neue Stiftung Theaterwunder. Diese sucht mit der Aktion die breite Öffentlichkeit, um für die rasche Sanierung des Baudenkmals zu werben. Um den Transport der vielen Bücher kümmern sich freiwillige Mitarbeiter von Gebrüder Peters und von Arbeit+Leben.
Logo von Designerin Bettina Krugsperger
Pressemitteilung Karoline Schwärzli-Bühler
