Ingolstädter Schüler wollen Sportangebote leichter auffindbar machen

Christoph Kretschmeier und Dominik Meier treten mit „Sport Link“ beim JUGEND GRÜNDET Bundesfinale 2026 an

  • Christoph Kretschmeier und Dominik Meier von der Staatlichen Berufsoberschule Ingolstadt gehören zu den zehn Finalteams von JUGEND GRÜNDET.
  • Ihre Plattform „Sport Link“ soll Sportvereine, Fitnessstudios und Trainingspartner zusammenbringen.
  • Das Bundesfinale findet am 24. und 25. Juni in Stuttgart statt. 

Wer Sport treiben will, steht schnell vor diesen Fragen: Welcher Verein passt? Was kostet das Fitnessstudio? Wo finde ich jemanden, der mittrainiert?

Christoph Kretschmeier und Dominik Meier von der Staatlichen Berufsoberschule Ingolstadt wollen diese Suche einfacher machen. Ihre Plattform „Sport Link“ stellt Sportvereine und Fitnessstudios vor, vergleicht Tarife und hilft, passende Angebote zu finden.

Sport Link soll aber nicht nur informieren. Die Plattform will auch Menschen miteinander verbinden — etwa Trainingspartnerinnen und Trainingspartner, die ähnliche Ziele haben.

Damit setzt die Idee bei zwei Problemen an: Viele Sportangebote sind schwer zu überblicken, und vielen Menschen fehlt jemand, mit dem sie anfangen können.

Mit Sport Link haben die beiden Schüler das Bundesfinale von JUGEND GRÜNDET erreicht. Am 24. und 25. Juni präsentieren sie ihre Idee in Stuttgart vor der Bundesjury.

Beim Wettbewerb haben Christoph Kretschmeier und Dominik Meier bereits einen Businessplan geschrieben und in einem Planspiel virtuell ein Unternehmen geführt. Nun geht es im Finale darum, die Jury am Messestand und im Pitch zu überzeugen.

1.461 Businesspläne, 6.519 Teilnehmende

Beim Bundesfinale von JUGEND GRÜNDET treten die besten Teams des Wettbewerbsjahres an. Die Konkurrenz um die Finalplätze war so groß wie nie: Im Schuljahr 2025/26 nahmen 6.519 Schülerinnen und Schüler teil, 1.461 Businesspläne wurden eingereicht.

Das Finale findet am 24. und 25. Juni in Stuttgart statt und wird von Hauptsponsor Porsche AG ausgerichtet. Auf der Zukunftsideenmesse präsentieren die Teams ihre Geschäftsideen an selbst gestalteten Messeständen. Sie pitchen vor der Bundesjury und beantworten Fragen von Expertinnen und Experten.

Der Hauptpreis für das Bundessiegerteam ist die Grand Tour Europe: eine geführte Europatour von Stuttgart über Paris nach London. Auf dem Programm stehen Sightseeing und Besuche in Innovationszentren wie dem Pariser Start-up-Campus Station F, Entrepreneur First und dem London AI Hub. Dort erleben die Jugendlichen Start-ups und KI-Innovation aus der Nähe — und erfahren aus erster Hand, wie aus Ideen Unternehmen werden.

Außerdem werden Sonderpreise in den Kategorien Chemie, Diversity, Künstliche Intelligenz und Social Start-up verliehen, dazu Preise für den besten Businessplan und das beste Planspiel. Auch der Publikumspreis wird vergeben: Vom 11. bis 24. Juni können alle online für ihr Favoritenteam abstimmen.

Starke Ideen aus ganz Deutschland

Im Bundesfinale treten Teams aus Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen an. Neben Sport Link präsentieren die Finalteams unter anderem eine App gegen Telefonangst, ein System zur Reduzierung von Mikroplastik auf Lebensmitteln, ein Gerät zur Umwandlung von CO₂ in Flüssigdünger und eine Mentoring-App für Neuankommende. 

Publikumspreis 2026: Online fürs Lieblingsteam abstimmen

Auch in diesem Jahr wird beim Bundesfinale der Publikumspreis vergeben. Wer sein Favoritenteam unterstützen will, kann online abstimmen. Die Abstimmung läuft vom 11. bis 24. Juni 2026 auf www.jugend-gruendet.de/finale-2026/

Jugendliche entwickeln Lösungen für echte Probleme

Aus Problemen Lösungen entwickeln und eigene Ideen erproben — das ist der Kerngedanke von JUGEND GRÜNDET. Der Wettbewerb will Jugendliche fürs Gründen begeistern und ihnen zeigen, wie sie Ideen entwickeln, planen und präsentieren. „Gründen muss Schule machen“, sagt Franziska Metzbaur, Projektleiterin von JUGEND GRÜNDET. „Wir können dabei vom Sport lernen: Dort suchen wir nicht nur die künftigen Weltmeister. Wir fördern viele junge Menschen — und daraus wachsen besondere Talente. So sollte es auch beim Gründen sein. Wir müssen jungen Menschen Mut machen, Ideen zu entwickeln und auszuprobieren.“

Das ist JUGEND GRÜNDET

Bei JUGEND GRÜNDET übernehmen Jugendliche für ein Schuljahr die Rolle von Gründerinnen und Gründern. Erst entwickeln sie eine eigene Geschäftsidee und schreiben einen Businessplan — im ersten Halbjahr von September bis Januar. Dann führen sie in einem Planspiel virtuell ein Unternehmen — im zweiten Halbjahr von Februar bis Mai.

Die besten Teams der Businessplan-Phase präsentieren ihre Geschäftsideen bei Pitch-Events im Frühjahr. Das Finale wird im Juni mit den zehn besten Teams des Schuljahres ausgetragen. Auf der „Zukunftsideenmesse“ entscheidet sich, wer den Bundessieg und damit den Hauptpreis gewinnt: eine Europatour von Stuttgart über Paris nach London mit Einblicken in die europäische Start-up Szene. 

Sponsoren und Förderer

JUGEND GRÜNDET ist ein bundesweiter Wettbewerb, der seit 2003 vom Bundesbildungsministerium gefördert wird. Die Teilnahme wird von der Kultusministerkonferenz der Länder empfohlen und kann als besondere Lernleistung anerkannt werden. Sponsoren unterstützen den Wettbewerb bei Preisen und Veranstaltungen. Hauptsponsor ist die Porsche AG.

Ausführliche Informationen: www.jugend-gruendet.de

Bildunterschrift:
Christoph Kretschmeier und Dominik Meier aus Ingolstadt treten mit ihrer Plattform „Sport Link“ im JUGEND GRÜNDET Bundesfinale 2026 an.
Foto: JUGEND GRÜNDET (Abdruck honorarfrei)

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