Anja Assenbaum vertritt Interessen der kommunalen Gleichstellungsarbeit
Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ingolstadt, Anja Assenbaum, ist jetzt auch Bundessprecherin der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten. Sie wurde am Dienstag, 19. Mai, mit großer Mehrheit gewählt. Die Amtszeit beträgt zunächst drei Jahre.
Damit ist sie eine von elf Bundessprecherinnen, die die Interessen der kommunalen Gleichstellungsarbeit auf Bundesebene vertreten, in deutschlandweiten Bündnissen und Arbeitsgruppen mitarbeitet und eigene Projekte mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend umsetzt. Bei diesen Projekten besteht immer ein enger Austausch mit den Kolleginnen vor Ort.
Außerdem erarbeitet die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbeauftragter (BAG) immer wieder Studien, Handreichungen und Materialien der Öffentlichkeitsarbeit zu Themen der Gleichstellung und bietet eine große Anzahl von Workshops und Fortbildungen für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte an.
Anja Assenbaum möchte ihr Fachwissen aus der gleichstellungspolitischen Arbeit nun auch auf Bundesebene einbringen. Bereits bei der diesjährigen Bundeskonferenz wurde ihr Vorschlag, einen Familienplanungsfonds nach dem Vorbild aus Ingolstadt bundesweit einzurichten, mit großer Mehrheit verabschiedet.
Informationen zur Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbeauftragter (BAG)
Die BAG ist die bundesweite Interessenvertretung für kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte. Sie leistet politische Lobbyarbeit, damit der Verfassungsauftrag Gleichstellung in allen Bereichen des Lebens und Arbeitens umgesetzt wird. Insgesamt gibt es etwa 1900 Gleichstellungsbeauftragte in Deutschland.
Mehr Informationen zu der Arbeit der BAG gibt es online unter gleichberechtigt.org.
Pressestelle Stadt Ingolstadt
