Begabtenförderprojekt „Reg10n der Zukunft“

Ergebnispräsentation und Auszeichnung der Schülerteams aus Ingolstadt, Eichstätt und Neuburg 

Vom 16. bis 17. Mai 2026 setzten sich 17 interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 des Katharinen-Gymnasiums Ingolstadt, des Reuchlin-Gymnasiums Ingolstadt, des Gabrieli-Gymnasiums Eichstätt und des Descartes-Gymnasiums Neuburg an der Donau mit wichtigen politischen Fragen auseinander.
Im Rahmen des Begabtenförderprogramms „Reg10n der Zukunft“ kamen die Schülerinnen und Schüler in Ingolstadt zusammen und gestalteten Workshops zu aktuellen politischen Fragen sowie gesellschaftlichen Herausforderungen. Die Themen reichten von der GenZ im demografischen Wandel über den Einfluss von Social Media bis hin zu Schule und Mündigkeit. Ebenso gingen die Jugendlichen der Frage nach der Relevanz der Demokratie in der Schule nach.

Die Ergebnisse der Workshops präsentierten die Schülergruppen zahlreichen Gästen im Rahmen einer Podiumsdiskussion im Rudolf-Koller-Saal in der vhs Ingolstadt, um sich im Anschluss mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Politik zu diesen Aspekten sowie weiteren politischen Fragestellungen auszutauschen. Dazu kamen auch die Kooperationspartner des Projekts: Von Seiten der Stadt Ingolstadt war der Referent für Kultur und Bildung, Marc Grandmontagne, vertreten, für die KU Eichstätt-Ingolstadt der Vizepräsident für Studium und Lehre, Prof. Dr. Klaus Meier. Ebenso nahmen Elena Eiber von der Dienststelle der Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Oberbayern-West sowie Dr. Matthias Schickel als Schulleiter des beteiligten Katharinen-Gymnasiums Ingolstadt an der Festveranstaltung teil.
Von der Dienststelle der Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Oberbayern-West würdigte Elena Eiber bei der Zertifikatsverleihung an die teilnehmenden Schülergruppen das besondere politische Interesse und Engagement der Gymnasiasten. Dabei betonte sie: „Mit der Teilnahme am Projekt ‚Reg10n der Zukunft‘ zeigen unsere Zehntklässlerinnen und Zehntklässler eindrucksvoll, dass sie überlegt und ideenreich mit aktuellen Fragestellungen aus Politik und Gesellschaft umgehen und aktiv an der Gesellschaft teilhaben. So wird Demokratie gelebt!“ 

Bei der Abschlussveranstaltung am 17. Mai lobte Kultur- und Bildungsreferent Marc Grandmontagne den Einsatz der Schülerteams über den Unterricht hinaus: „Die engagierten Gymnasiastinnen und Gymnasiasten aus Eichstätt, Neuburg und Ingolstadt haben nach wochenlanger, intensiver Teamarbeit ihre selbst gewählten Themen präsentiert und ihre Ansichten in der Diskussionsrunde mit Mandatsträgern und Fachleuten dargelegt. Die Ergebnisse dieses Prozesses haben eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in unseren Kindern und Jugendlichen für die Zukunftsgestaltung steckt. Finden wir gemeinsam Wege, das zukünftig besser zu nutzen und binden wir die junge Generation mehr ein! Begabtenförderung wie durch das Projekt ‚Reg10n der Zukunft‘ ist daher eine wichtige und unerlässliche Investition in die Zukunft unserer Region.“ 

Prof. Dr. Klaus Meier ergänzte für die KU Eichstätt-Ingolstadt: „Universität und Gymnasium tragen gemeinsam Verantwortung für die nächste Generation. Die KU Eichstätt-Ingolstadt nimmt diese Verantwortung ernst – und will junge Menschen frühzeitig begleiten: mit Methoden, die sie weitertragen, und dem Bewusstsein, Teil einer demokratischen Stadtgesellschaft zu sein.“

„Die Schülerinnen und Schüler haben methodenreiche und inhaltlich gewinnbringende Workshops für die anderen Seminarteilnehmer ausgestaltet und so viele bereichernde Erfahrungen auch für die eigene Zukunft gesammelt“, so Dr. Schickel abschließend.
„Reg10n der Zukunft“ – ein einzigartiges Programm zur Begabtenförderung
Die Ideenwerkstatt „Reg10n der Zukunft“ wurde im September 2025 von der Dienststelle der Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Oberbayern-West gemeinsam mit der Stadt Ingolstadt, der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt sowie dem Katharinen-Gymnasium Ingolstadt ins Leben gerufen. Ziel des Kooperationsprojekts ist es, Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe der Gymnasien in der Region 10 – daher der Name des Projekts „Reg10n der Zukunft“ – anzuregen, sich mit gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen. Interessierte Jugendliche bewerben sich zu Schuljahresbeginn in Teams für das Projekt und arbeiten dann mit Unterstützung von Experten ein selbstgewähltes politisches Thema aus. In mehreren Veranstaltungseinheiten gestalten die Schülergruppen eigenständig Workshops für die anderen Projektgruppen. Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung haben die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, mit Experten aus Wissenschaft und Politik über ihre Themen zu diskutieren. Insgesamt gewinnen so alle Teilnehmenden neue Erkenntnisse, lernen ihre Sichtweisen argumentativ darzulegen und überzeugend zu präsentieren.

Pressestelle Stadt Ingolstadt/Foto: Kastl

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