Das Freibad Ingolstadt startet in die neue Saison

Auf ins Vergnügen!

Wenn Mitte Mai die Temperaturen steigen und die ersten Sonnenstrahlen nach Badetasche und Liegewiese rufen, ist es wieder so weit: Das Freibad Ingolstadt öffnet voraussichtlich am Wochenende 16./17. Mai seine Tore. Für viele ist das der inoffizielle Start in den Sommer – für Familien, Frühschwimmer, Sonnenanbeter und alle, die den Sprung ins kühle Nass kaum erwarten können.

Und die Vorfreude ist berechtigt: Das Freibad gilt mit seiner großzügigen, parkähnlichen Anlage mitten in der Stadt als eines der schönsten Freibäder Deutschlands. Große bauliche Veränderungen gibt es in diesem Jahr zwar nicht, doch kleine Auffrischungen sorgen dennoch für ein frisches Erscheinungsbild – etwa die neu bespannten Sonnenschirme, die an heißen Tagen wieder begehrte Schattenplätze bieten, so Thomas Hehl von der Stadtwerke Freizeitanlagen GmbH.

Auch bei den Eintrittspreisen gibt es leichte Anpassungen: Erwachsene zahlen künftig 6,00 Euro statt bisher 5,60 Euro, Jugendliche 3,80 Euro statt 3,70 Euro. Grund dafür sind gestiegene Kosten bei Energie, Personal und Dienstleistungen sowie die angespannte Haushaltslage. Wer clever plant, kann mit Geldwertkarten jedoch bis zu 20 Prozent sparen. Sportlich bleibt der Sommer ebenfalls in Bewegung: Voraussichtlich werden erneut Yoga-Kurse und Aquajogging durch private Anbieter angeboten – eine willkommene Ergänzung für alle, die Entspannung und Fitness verbinden möchten. Das beliebte Nachtschwimmen soll bei hochsommerlichen Temperaturen ebenfalls wieder kurzfristig stattfinden und zählt weiterhin zu den besonderen Highlights der Saison.

Große Eventabende mit Musik oder Themenprogrammen wird es dagegen nicht geben. Das Risiko wetterbedingter Ausfälle ist Veranstaltern schlicht zu hoch.

Ein zentrales Thema bleibt die Nachhaltigkeit: Da die Erwärmung der Becken enorme Energiemengen benötigt, startet die Saison bewusst erst Mitte Mai, wenn die Temperaturen stabiler sind. Zudem werden das Sprung- und das Nichtschwimmerbecken nicht beheizt. Familien finden weiterhin beste Bedingungen: vom Kleinkindbecken mit Sonnenschutz über Rutschen, Strömungskanal und Wasserpilz bis hin zum 10-Meter-Sprungturm, Volleyballfeldern und Spielplätzen für verschiedene Altersgruppen.

Rund zehn Mitarbeitende sorgen wie bisher an Spitzentagen für Aufsicht, Technik und Kasse, unterstützt von Security-Kräften. Auch wenn Fachpersonal immer schwerer zu finden ist, bleibt das bewährte Sicherheitskonzept bestehen.

Kurz gesagt: Sommer, Sonne, Freibadgefühl. Und damit: Auf ins Vergnügen!

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