Spatenstich für die Erschließung des Technologiepark Manching
Beim Spatenstich am 09. April 2026 durch den bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Manchings Bürgermeister Herbert Nerb und weiteren Vertretern aus Politik und Wirtschaft beginnt offiziell die Erschließung des Technologieparks Manching. Auf einer Fläche von rund 3,5 Hektar entsteht in unmittelbarer Nähe zum Airbus-Standort ein modernes Zentrum für Innovation, Forschung und Hightech-Arbeitsplätze.
Bereits am 27. Mai 2008 fasste der Marktgemeinderat Manching den Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungs- und Grünordnungsplans „Technologiepark Ost“. Erste visionäre Entwürfe lieferte damals der international renommierte Star-Architekt Helmut Jahn, der auch einen Investor für das Projekt gewinnen konnte.
In den darauffolgenden Jahren wurde die Entwicklung jedoch durch wirtschaftliche Umbrüche gebremst. Neue Dynamik erhielt das Projekt 2017 durch intensive Gespräche mit Politik und Investoren. Wichtige Impulse kamen unter anderem vom damaligen Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert sowie durch die Unterstützung des Bayerischen Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger. Auch Wissenschaftsminister Markus Blume setzte sich im Bereich Wissenschaft und Denkmalpflege für pragmatische Lösungen ein.
Ein besonderer Fokus lag in den vergangenen Jahren auf archäologischen Untersuchungen, da das Gelände historisch sensibel ist. Seit 2021 wurden umfangreiche Voruntersuchungen durchgeführt, begleitet von enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege. Insgesamt wurden rund 1,1 Millionen Euro in diverse archäologische Voruntersuchungen investiert. Das Ergebnis: Es konnten keine nennenswerten Funde entdeckt werden und zudem auch keine Kulturschicht gefunden werden, sodass der Umsetzung des Projekts nichts mehr im Wege steht.
Mit dem heutigen Spatenstich beginnt nun die konkrete Entwicklung der Infrastruktur. Bis spätestens Frühjahr 2027 sollen alle Erschließungsmaßnahmen abgeschlossen sein – darunter Straßen, Geh- und Radwege und Kanal sowie die Versorgung mit Wasser, Strom und Glasfaser. Die Erschließung soll im Frühjahr 2027 abgeschlossen sein, sodass dann mit dem Bau der Bürogebäude und des Parkhauses begonnen werden kann.
Geplant sind mindestens zwei moderne Büro- und Laborgebäude sowie zwei Parkhäuser für bis zu 2.000 Mitarbeiter. Die Investitionssumme für die Hochbauten wird aktuell auf rund 120 Millionen Euro geschätzt. Ergänzt wird der Standort durch das Technologietransferzentrum (TTZ) als Keimzelle für einen zukünftigen Außencampus der Technischen Hochschule Ingolstadt in Manching.
Der neue Technologiepark soll gezielt Synergien schaffen: zwischen etablierten Unternehmen wie Airbus, mittelständischen Betrieben, Zulieferern sowie innovativen
Start-Ups. Insbesondere die unmittelbare Nähe zum Luftfahrtstandort Manching bietet ideale Voraussetzungen für Kooperationen und kurze Wege.
Mit dem Technologiepark stärkt Manching seine Position als bedeutender Standort der bayerischen Luft- und Raumfahrtindustrie und wird gleichzeitig noch attraktiver für Investoren sowie als Lebens- und Arbeitsort für die Menschen in der Region.
Pressestelle Markt Manching-Foto: Förster Max

