Beratung für Kulturprojekte
Der Stadtrat hat beschlossen, die Beratung und Akquise von Fördermitteln für Kulturprojekte in Ingolstadt gezielt zu stärken. Künftig sollen vorhandene personelle Ressourcen im Kulturamt gebündelt werden, um städtische wie auch freie und privatwirtschaftliche Kulturschaffende besser bei der Einwerbung von Drittmitteln zu unterstützen.
Hintergrund ist die angespannte Haushaltslage und die damit verbundenen Einsparungen im Bereich freiwilliger Leistungen. Externe Fördermittel – etwa von EU, Bund, Land, Bezirk, Stiftungen oder privaten Sponsoren – gewinnen zunehmend an Bedeutung, um kulturelle Vielfalt, Infrastruktur und Teilhabe zu sichern.
Bereits in den vergangenen Jahren konnten im Kulturamt Drittmittel und Sponsoring kontinuierlich gesteigert werden. Durch eine gezielte Bündelung von Know-how und eine strukturierte Beratung wird weiteres Potenzial gesehen – sowohl für städtische Projekte als auch für die freie Kulturszene.
Eine zusätzliche Planstelle ist derzeit nicht vorgesehen. Stattdessen soll zunächst eine bereichsübergreifende Bestandsaufnahme erfolgen, um vorhandene Kompetenzen im Bereich Fördermittelakquise zusammenzuführen. Die organisatorische Verortung ist im Sachgebiet Urbankultur im Kulturamt vorgesehen.
Die neue Funktionseinheit soll als zentrale Anlaufstelle dienen, Fördermöglichkeiten identifizieren, bei der Antragstellung unterstützen und Verfahren professionell begleiten. Ziel ist es, den Zugang zu Förderprogrammen zu erleichtern, Prozesse effizienter zu gestalten und zusätzliche Mittel für Kulturprojekte in Ingolstadt zu erschließen.
Die Wirkung der Maßnahme soll regelmäßig überprüft werden. Eine erste Evaluation ist nach zwei Jahren vorgesehen.
Pressestelle Stadt Ingolstadt
Foto: Archiv IN-direkt

