Wegweisende Arbeit
Die Wandersaison nimmt gerade Fahrt auf und auf den weitläufigen Routen im Naturpark Altmühltal sind bereits wieder die ersten Wandernden unterwegs. Damit sie immer den richtigen Weg finden, pflegen Kommunen und Ehrenamtliche die Beschilderung. Dafür müssen sie wissen, worauf es dabei ankommt. Aus diesem Grund veranstaltete der Naturpark am vergangenen Dienstag ein Seminar zum Thema Beschilderung.
Seit über 20 Jahren ist der Altmühltal-Panoramaweg als zertifizierter „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ das Aushängeschild der Region und Vorbild in Sachen Qualitätsanspruch. „Im Rahmen der Qualitätsoffensive Wandern wurden viele weitere Routen nach denselben Kriterien geprüft und verbessert, vom überörtlichen Wallfahrerweg bis zu den Schlaufenwegen als Tages- oder Halbtagestouren“, erklärte Christoph Würflein, Geschäftsführer des Tourismusverbands Naturpark Altmühltal: „Um die Qualität zu halten, werden alle diese Routen regelmäßig kontrolliert und die Beschilderung gepflegt.“
Was eine übersichtliche Beschilderung ausmacht, erläuterte Seminarleiter und Diplom-Geograph Martin Gabriel zuerst beim Theorieteil im Informationszentrum Naturpark Altmühltal in Eichstätt. Danach folgte eine praktische Übung, um das Gelernte direkt anzuwenden. Die Teilnehmenden begutachteten dafür einen Abschnitt des Eichstätter Ortswanderweges Nr. 5: Entlang der Lüften musste aufgrund eines neuen Radwegs, der auf die bisherige Wanderroute gelegt wurde, eine neue Trasse beschildert werden – was dank der Anleitung von Martin Gabriel auch bestens gelang.
Pressestelle Landkreis Eichstätt
Informationszentrum Naturpark Altmühltal

