Suchttherapeut informierte in den Stadtteiltreffs
„Lust und Leid im Internet“ lautete der Titel einer Veranstaltung des Fördervereins zur Suchtprävention e.V sowie des Elternkreises Ingolstadt für Eltern drogengefährdeter und -abhängiger Kinder und Jugendlicher. Suchttherapeut Nils Pruin hielt dabei Vorträge in den Stadtteiltreffs Pius, Konrad und Augustin zum Thema „Onlinegames, YouTube, Insta, TikTok, Pornhub und Co. – Problematischer Medienkonsum – wo beginnt er und wie viel ‚online‘ ist noch normal?“
Das Internet macht im Alltag vieles einfacher. Doch es hat nicht nur Vorteile. Was passiert, wenn die Lust zur Last wird? Denn die ständige Verfügbarkeit und der emotionale und funktionale Nutzen können im schlimmsten Fall auch zu einer Internetsucht führen.
So sorgt bereits der Klingelton, der eine neue Nachricht oder einen Anruf ankündigt, beim „Handysüchtigen“ regelmäßig für einen erhöhten Adrenalin- und Dopaminausstoß. Von der Sucht betroffen sind überwiegend Teenager, Studenten sowie Personen mittleren Alters. Der Konsum von pornografischen Filmen und Bildern ist längst zu einem massiven Problem vieler junger Männer geworden. Aber auch die Computer- und Konsolenspiele haben nicht minder starke suchtauslösende Funktionen. Nils Pruin ist in seinen Vorträgen u. a. darauf eingegangen, wie User sich schützen und Eltern reagieren oder intervenieren können.
Im Anschluss an die Vorträge gab es rege Diskussionen über die Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche zu schützen.
Pressestelle Stadt Ingolstadt
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