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Stauffenbergstraße 2: SPD reagiert umgehend – jetzt Fokus auf soziale Folgen der Kündigungen

Durch einen Bericht im Donaukurier vom 11.03.2026 wurde bekannt, dass das Mehrparteienhaus in der Stauffenbergstraße 2 zu einem Studentenwohnheim umgenutzt werden soll und den aktuellen Mieterinnen und Mietern bereits gekündigt wurde. Die SPD-Stadtratsfraktion hat unmittelbar nach Bekanntwerden des Sachverhalts reagiert und den Vorgang aufgegriffen.

In einem ersten Schritt hat die SPD zentrale Fragen an die Stadtverwaltung gerichtet, um insbesondere den Stand eines möglichen Genehmigungsverfahrens, die bau- und planungsrechtliche Einordnung sowie die Frage einer möglichen Zweckentfremdung von Wohnraum zu klären. Die Antworten des Bauordnungsamtes haben ergeben, dass bislang kein Antrag auf Nutzungsänderung vorliegt und eine Zweckentfremdungssatzung in Ingolstadt derzeit nicht existiert.

„Uns war wichtig, schnell Klarheit über die rechtliche Situation zu bekommen. Gleichzeitig hat sich gezeigt, dass die bestehenden Instrumente hier nur begrenzt greifen“, erklärt Christian De Lapuente, Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat und Vorsitzender des SPD-Kreisverbands Ingolstadt.

Auf dieser Grundlage richtet die SPD den Fokus nun bewusst auf die sozialen und wohnungspolitischen Auswirkungen. In der Fragestunde der Stadtratssitzung am 26.03.2026 bringt die Fraktion hierzu gezielte Fragen ein.

Im Zentrum stehen dabei insbesondere:

  • die konkrete Situation der betroffenen Mieterinnen und Mieter,
  • mögliche Unterstützungsangebote der Stadt bei der Wohnungssuche,
  • sowie die Frage, welche politischen und rechtlichen Instrumente künftig notwendig sind, um vergleichbare Entwicklungen besser steuern zu können.

„Nachdem die rechtlichen Rahmenbedingungen geklärt sind, geht es jetzt um die Menschen vor Ort. Die Kündigungen treffen die Mieterinnen und Mieter unmittelbar – hier erwarten wir auch eine klare soziale Verantwortung“, betont Quirin Witty, SPD-Stadtrat.

Angesichts des angespannten Wohnungsmarktes in Ingolstadt sieht die SPD dringenden Handlungsbedarf. Ziel sei es, soziale Härten abzufedern und gleichzeitig die wohnungspolitischen Instrumente der Stadt weiterzuentwickeln.

Die SPD-Stadtratsfraktion wird das Thema weiterhin aktiv begleiten und sich für eine sozial verantwortliche Lösung einsetzen.

Pressestelle SPD Stadtratsfraktion

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