Im Gespräch mit Josef Dintner – Greding – Amtsantritt & erste Bilanz
Sie sind seit August 2024 im Amt — wie würden Sie Ihre ersten sechs Monate als Bürgermeister beschreiben? Was ist anders als Sie es sich vorgestellt haben?
Für mich war es ein nahtloser Übergang vom Ingolstädter ins Gredinger Rathaus – nur eben mit anderer Funktion, vom Amtsleiter zum Bürgermeister.
Ich habe es von Anfang an als große Ehre empfunden, meine Heimatgemeinde als Erster Bürgermeister vertreten zu dürfen. Mit meiner über 30jährigen Verwaltungserfahrung bei der Stadt Ingolstadt und durch meine langjährigenOrtssprecher-, Stadtrats- und Fraktionsvorsitzendenmandate hatte ich ziemlich genaue Vorstellungen, was mich in meinem neuen Amt erwartet. Am ungewohntesten war für mich, mit der Amtsbezeichnung Erster Bürgermeister angesprochen zu werden.


Ansonsten waren die ersten sechs Monate vor allem von sehr vielen Terminen geprägt. Mein Ziel war es, möglichst zügig meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlich kennenzulernen, mit allen Ortssprechern – immerhin 17 an der Zahl – schnellst möglich den Dialog aufzunehmen und in den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Großgemeinde zu treten. Deshalb habe ich mit allen meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein persönliches Mitarbeitergespräch geführt, die Ortssprecher zu einem gemeinsamen Treffen ins Gredinger Rathaus eingeladen, die monatliche Bürgersprechstunde wieder eingeführt und mit verschiedenen Akteursgruppen der Gredinger Stadtgesellschaft Gespräche aufgenommen.
Welche Projekte oder Entscheidungen aus Ihrem Startjahr würden Sie als Ihren „Markenstein“ bezeichnen?
Für die Stadt Greding sicherlich am Bedeutendsten war die Besetzung der seit Jahren vakanten Stelle des Stadtbaumeisters. In einem transparenten Bewerbungsverfahren unter Einbeziehung sämtlicher Stadtratsfraktionen wurde eine sehr gute „Inhouse-Lösung“ gefunden.
Auch die Entwicklung einer Gewerbebrache hin zu einem Wohnquartier mit überwiegend 2 bis 3-Zimmerwohnungen, betreutem Wohnen und Büroflächen konnte durch entsprechende Gespräche mit dem Investor auf einen guten Weg gebracht werden – ein für Greding bisher einmaliges Projekt.
Als weiteren „Markenstein“ mit Langzeitwirkung für die Stadt Greding sehe ich die Gründung der Gredinger Bürgerstiftung, die Dank großartiger Unterstützung der Verwaltung, der Sparkassenstiftung und des Stadtrates gegründet werden konnte und nun Fahrt aufnimmt.
Ein großer Wunsch der Gredinger Bürgerinnen und Bürger war, dass endlich mit dem Glasfaserausbau in der Kernstadt begonnen wird. Schon im ersten Monat meiner Amtszeit habe ich hier die entsprechenden Gespräche aufgenommen mit dem Ergebnis, dass bis Mitte dieses Jahres, der Glasfaserausbau in unserer Gemeinde abgeschlossen sein wird.
Gab es überraschende Herausforderungen, die Sie erst nach Amtsantritt realisiert haben?
Die größte Herausforderung war sicherlich, sich in Anbetracht der Terminfülleein gutes Zeitmanagement anzueignen.
Welche Lektion aus der Einarbeitungsphase begleitet Sie bis heute?
Eine Einarbeitungsphase hat es nicht gegeben. Aber was ich sehr schnell gelernt habe war, bei Terminfestlegungen immer auch die entsprechende Fahrzeit zu berücksichtigen. Dadurch, dass Greding mit über 10.000 ha eine große Flächengemeinde ist, können die wenigsten Außentermine zu Fuß erreicht werden.
Und dass eine schnelle Lösung nicht unbedingt die beste für alle ist. Ganz nach dem Motto: Löse ein Problem und du hast drei neue.

Mit welchen Erwartungen kamen die Bürgerinnen und Bürger auf Sie zu – und wie haben sich diese im Alltag bestätigt oder verändert?
Dass ich ein Bürgermeister bin, der für die Anliegen, Ideen und Kritik der Bürgerinnen und Bürger ein offenes Ohr hat und auf Augenhöhe kommuniziert und dem das Miteinander in der Gemeinde ein großes Anliegen ist. Dem werde ich von Tag eins meiner Amtszeit gerecht.
Strategische Ziele & Politik
Welche Ziele stehen aktuell ganz oben auf Ihrer Agenda?
In den Ortsteilen, in denen Bedarf an Bauplätzen besteht, schnellstmöglich die entsprechenden Angebote zur Verfügung zu stellen.
Die lokalen Unternehmen unterstützen und Gewerbeansiedlungen im neuen Baugebiet vorantreiben.
Den ab September geltenden Ganztagesbetreuungsanspruch zu erfüllen und den Schulhausumbau forcieren.
Auch der Fortbestand des Gredinger Altenheims hat oberste Priorität.
Wie planen Sie, die städtischen Finanzen nachhaltig zu stabilisieren, gerade wenn kommende Projekte hohe Investitionen erfordern?
Zusammen mit der Verwaltung und dem Stadtrat sind Einsparmöglichkeiten auszuloten. Das wird ein zentrales Thema der nächsten Stadtratsklausur sein.
Gleichzeitig gilt es die Einnahmen zu stabilisieren und zu erhöhen. Hierbei kommt der Ansiedlung wirtschaftsstarker Unternehmen in unserem neuen Gewerbegebiet eine besondere Bedeutung zu.
Stehen in Greding aktuell größere Infrastrukturvorhaben
(z. B. Straßenausbau, Stadtentwicklung) an, und wie wollen Sie diese vorantreiben?
Der Haushalt 2026 und die Finanzplanung der nächsten Jahre enthalten größtenteils Infrastrukturprojekte, z.B. Fertigstellung des Glasfaserausbaus, Straßen- und Gehwegsanierungen, Ausbau des Radwegenetzes, Grunderwerbe für Wohnbauprojekte, Investitionen in die Wasser- und Abwasserversorgung und die Instandsetzung eines Baudenkmals zur Schaffung eines Treffpunktes für einen Ortsteil, nachdem das örtliche Gasthaus geschlossen hat. An all diesen Themen arbeiten die Verwaltung und ich bereits mit ganzer Kraft. Hier gilt es vor allem Überzeugungsarbeit bei allen Beteiligten zu leisten, wie z.B. den Grundstückseigentümern und den Fördergebern.
Wie gehen Sie als Bürgermeister mit dem Thema Wohnraumknappheit oder Neubaugebieten in Ihrer Stadt um?
Wir haben bereits in meiner bisherigen kurzen Amtszeit von
1½ Jahren in mehreren Ortsteilen Grunderwerbe zu angemessenen Preisen realisieren können. Die erforderliche Bauleitplanung und die Erschließungsmaßnahmen werden schnellstmöglich umgesetzt, vorausgesetzt es liegen entsprechende Anfragen von Bauinteressenten vor. Oberstes Ziel ist es, im Rahmen eines Einheimischenmodells der nächsten Generation von Gredingerinnen und Gredingern das Bauen in ihrer Heimat möglichst günstig und einfach zu ermöglichen. Zudem ist derzeit ein größeres Bauvorhaben mit über 60 kleinen Wohneinheiten in Vorbereitung. Hierdurch besteht die Möglichkeit, dass ältere Menschen, von ihrem Einfamilienhaus in eine kleinere Wohnung umziehen können und dadurch Grundstücke für junge Familien frei werden. Außerdem wird Wohnraum für junge Leute geschaffen, die aus dem Elternhaus ausziehen möchten.

Wie wichtig ist Ihnen Bürgerbeteiligung und wie können sich Menschen vor Ort besser einbringen?
In Greding wird miteinander und nicht übereinander gesprochen. Da kommt es dann schon mal vor, dass Vertreter eines Stammtisches bei der Bürgersprechstunde vorstellig werden und ihre Meinung zum Stadtgeschehen unterbreiten. Ich freue mich über jeden Kontakt mit den mir anvertrauten Bürgerinnen und Bürgern, weil ich dadurch aus erster Hand erfahre, wo der Schuh drückt. Neben meiner monatlichen Bürgersprechstunde besteht für jeden Gemeindebürger die Möglichkeit direkt mit mir einen Termin zu vereinbaren. Wir führen jedes Jahr 18 Bürgerversammlungen durch und darüberhinaus bin ich bzw. einer meiner beiden Stellvertreter das ganze Jahr über bei entsprechenden Vereinsveranstaltungen (wir haben knapp hundert Vereine in Greding) anzutreffen.
Die Bereitschaft sich aktiv für die Stadtgesellschaft einzubringen ist in Greding sehr hoch ausgeprägt. Obst- und Gartenbauvereine pflegen öffentliche Grünflächen, Vereine organisieren kulturelle Veranstaltungen, Mütter veranstalten Kinderbasare, die Vereine engagieren sich großartig in der Jugendarbeit und demnächst werden Mitglieder der Gredinger Wasserwacht Aufsichtsdienste in unserem Hallenbad übernehmen, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Für nächstes Wochenende hat die Stadt zu einer Müllsammelaktion aufgerufen und es haben sich in kürzester Zeit weit über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet – Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Vereine. Das Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen, zu unterstützen und wertzuschätzen ist eine der wichtigsten Aufgaben eines Bürgermeisters. Ein Bürgermeister schafft mit seinem Stadtratskollegium den Rahmen und die Möglichkeiten – die Umsetzung liegt in Bürgerhand.
Alltag in Greding & Lebensqualität
Greding liegt inmitten von Naturpark und Seenland – wie wollen Sie die Lebensqualität und den touristischen Wert der Stadt weiterentwickeln?
Wir haben bereits eine hohe Lebensqualität, die es zu erhalten und noch weiter auszubauen gilt. Greding punktet hier vor allem mit seinen zahlreichen Rad- und Wanderwegen inmitten einer malerischen Naturkulisse und einem Sport- und Freizeitbad. Dies wird von Einheimischen und Touristen gleichermaßen geschätzt. Hier wollen wir zusammen mit der örtlichen Gastronomie Angebote entwickeln, um die Aufenthaltsdauer unserer Gäste zu erhöhen.
Daneben gilt es insbesondere preisgünstiges Bauland, die Kinderbetreuung und den Öffentlichen Nahverkehr bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und auszubauen.
Welche Rolle spielen Kultur, Vereine und Tradition in Ihrer kommunalpolitischen Agenda?
Greding verfügt bereits über ein ausgeprägtes kulturelles Angebot, zahlreiche aktive Vereine und eine traditionsbewusste Bürgerschaft. Auch hier gilt es die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen, um zusätzliches bürgerschaftliches Engagement zu fördern. Gerade im Hinblick auf die schwierige Finanzlage unserer Stadt stehen vor allem die freiwilligen Leistungen zukünftig verstärkt im Fokus. Meine Wahrnehmung ist, dass vor allem die Veranstaltungen am besten angenommen werden, die aus bürgerschaftlichemEngagement entstanden sind. Die Aufgabe von Bürgermeister und Verwaltung ist es diesen bürgerschaftlichen Einsatz nach besten Kräften zu unterstützen und zu fördern.
Gibt es Projekte, die explizit auf junge Familien oder junge Erwachsene ausgerichtet sind?
Die größten Sorgen junger Familien und junger Erwachsenen, die an mich heran getragen werden sind die Verfügbarkeit von Baugrundstücken, die Kinderbetreuung und entsprechende Freizeitangebote. An diesen Themen arbeiten wir in Greding bereits seit Jahren. Es werden kontinuierlich Baugebiete ausgewiesen, es stehen ausreichend Kinderbetreuungsplätze zur Verfügung (u.a. ein Waldkindergarten, der sehr gut angenommen wird), wir haben aktive Vereine mit vorbildlichen Angeboten für junge Familien und junge Erwachsene, und als Ergebnis einer vor Jahren durchgeführten Jugendzukunftswerkstatt ist die Umsetzung eines Herzenswunsches unserer Heranwachsenden geplant – die Errichtung eines Fußballkäfigs.
Wie stellen Sie sicher, dass auch kleinere Ortsteile und ihre Anliegen nicht zu kurz kommen?
Durch meinen engen Austausch mit unseren 17 Ortssprechern und meinem stetigen Kontakt zu unseren Bürgerinnen und Bürgern bin ich bestens mit den Anliegen unserer Ortsteile vertraut. Nicht zuletzt komme ich selbst aus einem kleinen Ortsteil unserer Großgemeinde und weiß aus eigener Erfahrung und langjähriger Ortssprechertätigkeit um die Nöte kleinerer Dörfer. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat bin ich sehr darauf bedacht, allen Ortsteilen gleichermaßen gerecht zu werden. Oft sind es auch kleinere Projekte, die die Lebensqualität vor Ort ohne großen Kostenaufwand deutlich erhöhen. Erst vor kurzem hat sich nach einer Veranstaltung ein Ortsteilbewohner darüber beklagt, dass es keine Treppenanlage zu einem Grüncontainer gibt. Das Ergebnis eines kurzen, durchaus auch emotionalen Austauschs war, dass wir als Gemeinde die Rohmaterialien stellen und die Bürgerschaft in Eigeninitiative und natürlich unter Einhaltung sämtlicher Bestimmungen selbst zur Tat geschritten ist. Die Treppe wurde in kürzester Zeit errichtet und eine Brotzeit gibt es selbstverständlich gratis dazu.
Wie arbeiten Sie mit örtlichen Vereinen, Schulen oder Ehrenamtlichen zusammen?
Mit den Vereinen bin ich durch die regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen in Kontakt. Bei besonderen Anliegen wird kurzfristig ein Termin im Rathaus vereinbart. Mein Ziel ist es, den Austausch zwischen den Vereinen untereinander zu fördern und zu verbessern. Deshalb werde ich nach und nach die verschiedenen Gruppen zu Treffen im Rathaus einladen, um die Netzwerkarbeit der Vereine untereinander zu unterstützen. Mit unseren drei Musikkapellen hat ein solches Treffen bereits stattgefunden und auch schon erste Früchte getragen. Neben der Aushilfe bei Musikerengpässen wurden auch erste Ideen für neue kulturelle Veranstaltungen entwickelt.
Zu den Schulleitern besteht ohnehin ein kurzer, meist telefonischer Draht, wenn bestimmte Themen anstehen, ansonsten gibt es regelmäßige Besuche meinerseits.
Kommunale Herausforderungen
Wie gehen Sie mit dem Thema Fachkräftemangel oder dem Erhalt öffentlicher Dienstleistungen um?
Der Fachkräftemangel ist mittlerweile längst in allen beruflichen Sparten angekommen, das gilt auch für den öffentlichen Dienst. Deshalb bilden wir derzeit auch selbst aus. Zudem wird neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglicht, die erforderlichen beruflichen Qualifikationen berufsbegleitend nachzuholen.
In Anbetracht der sich stetig verschlechternden finanziellen Lage und des Fachkräftemangels wird es nicht ausbleiben, dass so manche liebgewonnene öffentliche Leistung nur mehr reduziert oder gar nicht mehr angeboten werden kann. Bisher ist davon in Greding noch nichts zu spüren, wird aber sicher in den nächsten Jahren spürbar werden. Hier gilt es mit Augenmaß gemeinsam mit dem Stadtratsgremium den im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger bestmöglichen Weg zu finden. Ein wichtiger Schlüssel wird hierbei die bürgerschaftliche Eigeninitiative sein.
Inwiefern beeinflussen übergeordnete politische Entscheidungen aus Land oder Bund Ihre lokalen Vorhaben?
Übergeordnete politische Entscheidungen wirken sich ganz erheblich auf die Gemeinden aus. Nehmen wir das Beispiel Ganztagsbetreuungsanspruch. In Greding gibt es bereits einen Hort, der sehr gut angenommen wird. Um den ab September bestehenden gesetzlichen Anspruch erfüllen zu können, sind erhebliche Umbauten an unserem Schulgebäude erforderlich, die nur zum Teil durch Fördermittel abgedeckt sind. Auch strenge Auflagen bei der Abwasserentsorgung führen dazu, dass millionenschwere Investitionen getätigt werden müssen. Die seit Jahren steigenden Personalkosten durch die Tarif- und Besoldungserhöhungen belasten die kommunalen Haushalte enorm. Überbordende Prüf- und Dokumentationspflichten, steigende Ausgaben zur Sicherstellung der Daten- und Informationssicherheit, die zunehmende Digitalisierung (auch an den Schulen) und die damit einhergehenden Investitionen und administrativen Tätigkeiten reduzieren die finanziellen Spielräume nahezu gegen Null.
Gibt es Themen, bei denen Sie sich bewusst gegen einen Trend gestellt haben oder stellen werden?
Ganz bewusst wehre ich mich dagegen, den Rufen aus der Bürgerschaft nachzukommen, dass die öffentliche Hand zusätzliche Aufgaben übernehmen müsste. Dies ist mit Blick auf die Finanzlage der Kommunen allgemein schlichtweg unmöglich. Vielmehr ist zum Erhalt unserer Lebensqualität vor allem Eigeninitiative vor Ort gefragt. Frei nach dem Ausspruch John F. Kennedys: Frag nicht was deine Gemeinde für dich tun kann, sondern frag, was du für deine Gemeinde tun kannst. Die Kommunen schaffen den Rahmen und die Möglichkeiten: die Umsetzung liegt bei jedem Einzelnen.
Persönliches & Unerwartetes
Welche Gewohnheit oder Entscheidung aus Ihrem Alltag als Bürgermeister überrascht die Menschen am meisten?
Dass ich manchmal direkt am Telefon bin, wenn meine Mitarbeiterin im Vorzimmer gerade unterwegs oder beschäftigt ist.
Herr Dintner, wir danken für dieses Gespräch!
Josef Dintner persönlich
Dipl. Verwaltungswirt (FH) und Verwaltungsbetriebswirt (BVS), 57 Jahre, Verheiratet, 2 Kinder, Gelernter Bankkaufmann, 15-monatiger Wehrdienst in Regensburg
Von 1990 bis zum Amtsantritt bei der Stadt Ingolstadt in den Bereichen Wohnungsbauförderung, Städtebauförderung und Denkmalschutz tätig, zuletzt Leiter des Bauordnungsamtes
Seit 2014 Mitglied der CSU
Ehrenamtlicher Richter am Landgericht Nürnberg-Fürth
Feldgeschworenenobmann
Verbandsrat beim Wasserzweckverband JST
Mitglied des Kreistags
Bei der Wahl zum 1. Bürgermeister 2024 und zwei Gegenkandidaten (SPD und FW) im ersten Wahlgang mit 53 % der Stimmen gewählt.
Das Interview führte Uli Linder
Bildrechte: Josef Dintner

