Wir machen’s aus!
Wie schon in Vorjahren folgt Ingolstadt dem Aufruf des WWF und unterstützt am Samstag, 28. März, von 20.30 bis 21.30 Uhr die „Earth Hour“, die Stunde der Erde. Dabei werden weltweit für eine Stunde von Millionen Menschen, Städten und Unternehmen die Lichter an Sehenswürdigkeiten, Wahrzeichen oder Verwaltungsgebäuden abgeschaltet.
Zum aktiven Mitmachen laden dieses Jahr die Umweltstation Ingolstadt.Mensch.Natur.Stadt, der BUND Naturschutz, Kreisgruppe Ingolstadt und die Sternwarte Ingolstadt zu nachstehenden Veranstaltungen ein.
Bundesweiter Astronomietag in Ingolstadt:
Im Rahmen des bundesweiten Astronomietags lädt die Sternwarte Ingolstadt am Samstag, 28. März, alle Interessierten in den Astronomiepark ein. Dort erwartet Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm rund um Sonne und Mond.
Sonnenbeobachtung am Nachmittag
Von 15 bis 17 Uhr steht unsere Sonne im Mittelpunkt. Es gilt spannende Details und Fakten über unsere Himmelslaterne zu erfahren. Die fachkundigen Mitglieder der Sternwarte erläutern anschaulich die aktuellen Phänomene und beantworten gerne Fragen rund um die Astronomie.
Mondbeobachtung am Abend
Wenn die Dämmerung einsetzt, richtet sich der Blick zum Mond. Von 19 bis 21.30 Uhr haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, mehr über die faszinierende Kraterlandschaft unseres Erdtrabanten zu erfahren. Begleitet von informativen Erklärungen erfahren die Gäste Wissenswertes über die Entstehung und Besonderheiten des Mondes.
Der Astronomietag bietet eine hervorragende Gelegenheit, die Faszination des Weltalls hautnah zu erleben – ganz gleich, ob erfahrener Hobbyastronom oder neugieriger Einsteiger.
Earth Hour – eine Stunde ohne Licht im Schlosshof des Neuen Schlosses
Während der Earth Hour am Samstag, 28. März, verwandelt sich der Schlosshof von 20.30 bis 21.30 Uhr in einen besonderen Erlebnisraum der Dunkelheit: Unter dem Motto „Eine Stunde ohne Licht“ laden der BUND Naturschutz und die Umweltstation Ingolstadt zu einer Mitmach-Aktion ein.
Eine Stunde lang steht das bewusste Erleben der Dunkelheit im Mittelpunkt – ein Kontrastprogramm zur allgegenwärtigen künstlichen Beleuchtung unserer Städte. Besucherinnen und Besucher erwartet ein geführter Gang im Dunkeln, bei dem die Sinne neu geschärft werden. Bei einer Dunkelverköstigung können Geschmack und Geruch intensiv wahrgenommen werden – ganz ohne visuelle Reize.
Darüber hinaus informieren die Veranstalter anschaulich über die Folgen zunehmender Lichtverschmutzung für Mensch, Tier und Natur. Ein besonderes Highlight des Abends ist der Beitrag von Ute Welsch, Fledermausbeauftragte, die spannende Einblicke in das Leben der nachtaktiven Tiere gibt und erklärt, warum Dunkelheit für sie überlebenswichtig ist.
Die Aktion lädt dazu ein, innezuhalten, umzudenken und die Nacht wieder als wertvollen Naturraum zu entdecken.
Für die Stadt Ingolstadt ruft Bürgermeisterin Petra Kleine die Bürgerinnen und Bürger und auch die Unternehmen auf, sich an der Earth Hour 2026 zu beteiligen und ebenfalls die Beleuchtung ihrer Gebäude abzuschalten.
Die Stadt Ingolstadt hat sich mit dem im Juni 2022 im Stadtrat beschlossenen Integrierten Klimaschutzkonzept das Ziel Klimaneutralität bis 2035 gesetzt. Mit verschiedenen Maßnahmen, wie unter anderem einem Mobilitätskonzept oder dem Klimabeirat, soll das Ziel 2035 in Ingolstadt erreicht werden und die Energiewende gelingen.
Die Earth Hour des WWF findet seit 2007 statt, ihren Anfang nahm die Aktion in Sydney. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten gefeiert. In Deutschland endete die Earth Hour 2025 mit einer Beteiligung von 520 Städten und Gemeinden.

