Die Tempo-30-Regelung am Audikreisel hat nach Angaben der Stadtverwaltung zu weniger Unfällen und niedrigeren Unfallkosten geführt. Im Ausschuss für Stadtentwicklung wurde berichtet, dass die Zahl der Unfälle von 85 auf 55 zurückgegangen sei. Auch die Zahl der Unfälle mit Verletzten habe sich demnach um 36 Prozent verringert. Die Unfallkosten seien von 219.000 auf 106.000 Euro gesunken.
Nach Darstellung der Verwaltung wirkt sich die niedrigere Geschwindigkeit zudem positiv auf die Lärmsituation aus. Auch beim Verkehrsfluss habe es Verbesserungen gegeben. Nach einer Anpassung der Beschilderung im März des vergangenen Jahres hätten sich Rückstaus reduziert.
Aus dem Ausschuss kamen zugleich Hinweise, dass Tempo 30 auf der Straße zum Westpark von manchen Verkehrsteilnehmern noch zu spät wahrgenommen werde. Die Verwaltung sagte zu, die Beschilderung noch einmal zu prüfen.
Die Regelung bleibt vorerst Teil eines Versuchs. Die Entwicklung soll noch etwa ein weiteres Jahr beobachtet und anschließend erneut im Ausschuss bewertet werden.

