Die SPD Ingolstadt hat am 05.03.2026 den mit 2.500 Euro dotierten Fritz-Böhm-Preis an die Integra Soziale Dienste gGmbH verliehen. Die Preisverleihung fand in den Räumlichkeiten von Integra in der Ottostraße in Gaimersheim statt und würdigte das langjährige Engagement der Organisation für soziale Teilhabe, Integration und Chancengleichheit in der Region Ingolstadt.
Zahlreiche Gäste waren zur Preisverleihung gekommen, darunter Mitglieder der Jury des Fritz-Böhm-Preises sowie Mitglieder des Vorstands der SPD Ingolstadt. Für die Geschäftsleitung von Integra nahmen Marianne Schlamp und David Moosheimer an der Veranstaltung teil. Auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter des Leitungsteams waren vor Ort und nutzten die Gelegenheit, mit den Gästen ins Gespräch zu kommen und Einblicke in die Arbeit der Organisation zu geben.
Begrüßt wurden die Gäste von Marianne Schlamp, Geschäftsführerin der Integra Soziale Dienste gGmbH, sowie von Karoline Schwärzli-Bühler, Co-Vorsitzende der SPD Ingolstadt. Beide betonten in ihren Worten die Bedeutung sozialer Einrichtungen und engagierter Mitarbeitender für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die Laudatio hielt Jörg Schlagbauer, Vorsitzender des Audi-Gesamtbetriebsrats. In seiner Rede erinnerte er an das Wirken von Fritz Böhm, der über Jahrzehnte zu den prägenden Persönlichkeiten der Stadt Ingolstadt gehörte und sich besonders für soziale Gerechtigkeit, Mitbestimmung am Arbeitsplatz und gesellschaftliche Teilhabe einsetzte.
Der nach ihm benannte Preis würdigt Initiativen, Organisationen oder Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise für die Grundwerte der Sozialdemokratie einsetzen – insbesondere für Chancengleichheit, Integration, Solidarität und ein respektvolles Miteinander.
Schlagbauer würdigte in seiner Laudatio insbesondere die Arbeit von Integra für Menschen mit Unterstützungsbedarf. Die Organisation schaffe seit vielen Jahren konkrete Perspektiven für Menschen, die Unterstützung im Alltag benötigen – etwa durch therapeutische Wohngruppen, ambulante Betreuung oder Beschäftigungsangebote. Diese Angebote ermöglichten Betroffenen Stabilität, Orientierung und gesellschaftliche Teilhabe.
Besonders hervorgehoben wurde die Rolle der Beschäftigungs- und Qualifizierungsangebote von Integra. Durch sinnstiftende Tätigkeiten in den eigenen Werkstätten erhielten Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Suchterkrankungen die Möglichkeit, schrittweise wieder am Arbeitsleben teilzuhaben und soziale Integration zu erfahren. Damit baue Integra Barrieren ab und stärke Selbstbestimmung – ein Engagement, das den Kriterien des Fritz-Böhm-Preises in besonderer Weise entspreche.
Die SPD Ingolstadt würdigt mit der Auszeichnung nicht nur die Arbeit der Organisation selbst, sondern auch das Engagement der vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die täglich dazu beitragen, benachteiligten Menschen Perspektiven zu eröffnen und somit die Ideale von Fritz Böhm – soziale Gerechtigkeit, Solidarität und Teilhabe – konkret mit Leben füllen.
Im Anschluss an die Verleihung nutzten Gäste und Mitarbeitende die Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zu Gesprächen über die wichtige soziale Arbeit von Integra in der Region.
Foto: Christian De Lapuente, Vorsitzender SPD Ingolstadt, Heinz Schreiber, Sohn von Fritz Böhm, Jörg Schlagbauer, Vorsitzender des Audi-Gesamtbetriebsrats,Karoline Schwärzli-Bühler, Vorsitzende der SPD Ingolstadt, Marianne Schlamp und David Moosheimer, Geschäftsführung Integra, Achim Werner, Jury-Mitglied und Weggefährte von Fritz Böhm, Ursula Fuldner, Betriebsratsvorsitzende der Lebenshilfe, Karola Frank, Stv. Vorsitzende Audi-Betriebsrat
Pressestelle SPD Kreisverband Ingolstadt
