Vortrag in der Stadtbücherei
Am Samstag, 28. Februar, um 19 Uhr berichten in der Stadtbücherei im Herzogskasten die Geschichtsforschenden Agnes Krumwiede, Juliane Günther, Thomas Schuler und Martin Springfeld über die Situation der Aufklärung der NS Vergangenheit in Ingolstadt ab 1945 bis heute.
Welche Faktoren verhinderten in Ingolstadt die Aufklärung der regionalen Verstrickungen in NS-Verbrechen? Wissenschaftliche Recherchen und journalistische Berichterstattung haben in jüngster Zeit neue Erkenntnisse zu NS-Belasteten aus der Ingolstädter Stadtgesellschaft dargelegt. Das von Stadträtin Agnes Krumwiede herausgegebene gleichnamige Buch mit Beiträgen von ihr selbst sowie von Juliane Günther, Thomas Schuler und Martin Springfeld schließt hier an und beleuchtet dabei auch die Perspektive der Opfer des Nationalsozialismus.
Buch und Veranstaltung sind ein Beitrag zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und seinen Auswirkungen in Ingolstadt.
Aufgrund der begrenzten Platzzahl wird die vorherige Reservierung unter Telefon 0841 305-3839 zu den Öffnungszeiten der Bücherei oder per Mail an stadtbuecherei@ingolstadt.de empfohlen.
Der Eintritt ist kostenlos, eine Spende ist willkommen. Der Einlass erfolgt ab 18.30 Uhr.
Pressestelle/Stadt Ingolstadt
