„Netzwerk²: Innovation trifft auf Geschäftsmodell“ – Wissenschaft und Wirtschaft im Dialog

Mit der Veranstaltungsreihe „Netzwerk²: Innovation trifft auf Geschäftsmodell“ wurde in Ingolstadt eine neue Plattform für den direkten Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geschaffen. In einem kleinen, persönlichen Kreis kamen im Neuen Dalwigk Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Forschung und Wirtschaftsförderung zusammen, um sich über technologische Entwicklungen, neue Erkenntnisse und daraus entstehende Geschäftsmöglichkeiten auszutauschen.

Professorinnen und Professoren der Technische Hochschule Ingolstadt und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt brachten wissenschaftliche Perspektiven in die Gespräche ein. Sie stellten aktuelle Forschungsthemen und anwendungsnahe Fragestellungen vor und diskutierten mit Unternehmensvertretern, wie sich wissenschaftliche Ergebnisse in die Praxis übertragen lassen. Dabei wurden mögliche Kooperationsansätze identifiziert und Verbindungen zwischen Forschung und unternehmerischem Bedarf geknüpft.

Auch aus unternehmerischer Sicht wurde das Format ausdrücklich begrüßt. Der Impulsreferent Andreas Pfafflinger, CEO von EE+, hob den Mehrwert des persönlichen Austauschs hervor:
„Unternehmen suchen Talente, die konkrete Herausforderungen bearbeiten. Formate wie Netzwerk² bringen Menschen aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, fördern den Dialog und schaffen einen echten Mehrwert für den Standort. Dieser Ansatz lässt sich weiterentwickeln und ausbauen.“

Initiiert wurde Netzwerk² durch Günter Band vom BVMW (Der Mittelstand. Bundesverband mittelständische Wirtschaft e. V.) und Tanja Herbst von der Wirtschafts- und Wissenschaftsförderung der Stadt Ingolstadt. Ziel ist es, den Wissenstransfer zu erleichtern und Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen. Das bewusst kompakt gestaltete Format unterstützte einen offenen Austausch und trug dazu bei, gemeinsame Perspektiven für eine zukünftige Zusammenarbeit zu entwickeln.

Aus dieser Auftaktveranstaltung von „Netzwerk²“ resultierten zahlreiche neue Kontakte für die Teilnehmenden sowie drei konkrete Kooperationsideen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, was verdeutlicht, dass persönliche Begegnungen ein wirksames Instrument sind, um Forschung, unternehmerische Praxis und regionale Entwicklung miteinander zu verbinden.

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BU: Andreas Pfafflinger (Mitte) im Austausch mit Professorinnen und Professoren sowie Unternehmensvertretern (Foto: THI).

Pressestelle/THI

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