Tierische Mitbewohner willkommen
In den Ingolstädter Kirchen sind nicht nur Gläubige, sondern auch Fledermäuse willkommen. Die streng geschützten und vom Aussterben bedrohten Tiere nutzen in den Sommermonaten gerne Kirchendachstühle als Quartiere. So auch im Liebfrauenmünster, in der Kirche St. Moritz und der Kirche St. Marien in Hundszell. Hier finden sich in den Dachstühlen, Glockentürmen und Kuppeln Hangplätze, Paarungsquartiere und sogar Wochenstuben zur Aufzucht des Nachwuchses. Die städtische Fledermausbeauftragte Kerstin Kellerer hat dort die Arten Langohrfledermaus und das große Mausohr festgestellt und bestätigt.
Für ihr Engagement für den Schutz und Erhalt dieser Quartiere hat der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber die Pfarreien ausgezeichnet. Um diese Bemühungen sichtbar zu machen, übergab Bürgermeisterin Petra Kleine Fledermausplaketten an die Vertreterinnen und Vertreter der Kirchengemeinschaften.
Fledermausquartiere sind nicht nur in Kirchen zu finden, sondern beispielsweise auch in anderen Gebäuden oder an und in Bäumen. Bürgerinnen und Bürger, die Interesse an einem Beratungstermin für den Erhalt und den Schutz von Fledermausquartieren haben, können sich gerne jederzeit an das Umweltamt der Stadt Ingolstadt wenden. Die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sachgebiet Artenschutzes sind per E-Mail unter artenschutz@ingolstadt.de zu erreichen.
Pressestelle/Stadt Ingolstadt
