Anzeige

Manching – Schrankenlösung soll 2028 kommen

Moser, Straub und Neumayr (alle CSU) fordern zügige Umsetzung

Das gemeinsame politische Engagement von Bundestagsabgeordnetem Christian Moser, Landtagsabgeordnetem Karl Straub und Bürgermeister Klaus Neumayr gegenüber der Deutschen Bahn zeigt Wirkung: Am Bahnübergang am Lindacher Weg in Manching soll eine technische Erneuerung in Form einer Schrankenanlage umgesetzt werden. Dies wurde dem zuständigen Bundestagsabgeordneten Christian Moser kürzlich vom Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn bestätigt.

Bislang war unklar, ob und wann eine dauerhafte Lösung für den Bahnübergang erreicht werden kann. Moser, Straub und Neumayr begrüßen daher ausdrücklich, dass die Bahn die Notwendigkeit einer solchen Lösung erkannt hat und nach aktueller Auskunft plant, frühestmöglich im Jahr 2028 mit den Arbeiten zu beginnen.

Voraussetzung dafür ist eine Plangenehmigung durch das Eisenbahn-Bundesamt. Die hierfür erforderlichen Unterlagen werden derzeit von der Deutschen Bahn erstellt. Eine Umsetzung vor 2028 sei nach derzeitiger Auskunft nicht möglich. Ausschlaggebend dafür sind insbesondere die notwendigen Sperrpausen, in denen der Bahnbetrieb für den Einbau der standardisierten Schrankenanlage zeitweise unterbrochen werden muss.

Die Bauarbeiten müssen mit dem Fahrdienst der Bahn abgestimmt und in den bestehenden Sperrzeitenplan integriert werden. Dabei gilt es, den laufenden Zugverkehr, einen gegebenenfalls erforderlichen Schienenersatzverkehr sowie die rechtzeitige Information der Fahrgäste und die entsprechende Ticketplanung zu berücksichtigen. Zusätzlich wird die Strecke im Zuge der Korridorsanierung als Umleitungsstrecke benötigt.

Bundestagsabgeordneter Christian Moser und Landtagsabgeordneter Karl Straub fordern deshalb, nun keine weitere Zeit zu verlieren: „Jetzt kommt es darauf an, dass die notwendigen Planungs- und Genehmigungsschritte zügig erfolgen und es zu keinen weiteren Verzögerungen kommt. Die Menschen in und um Lindach brauchen endlich eine verlässliche Lösung für diesen Bahnübergang.“

Nach dem tragischen Unfall Ende Juni fand zudem eine Sonderverkehrsschau mit dem Straßenbaulastträger und den beteiligten Behörden statt. Zwischenzeitlich wurde mitgeteilt, dass der Bahnübergang vorerst gesperrt bleiben soll.

Pressestelle Markt Manching/Christian Moser Umweltpolitischer Sprecher der CSU im Bundestag

Artikel teilen:

Verlinkte Themen: