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Endspurt am Ausbildungsmarkt

Am 1. September startet das neue Ausbildungsjahr in Bayern. Die Zahl der Jugendlichen, die sich für eine Ausbildung interessieren liegt heuer wieder über der des Vorjahres. Auf der anderen Seite bieten viele Firmen trotz der wirtschaftlich unsicheren Lage noch freie Ausbildungsplätze an. Der Ausbildungsmarkt bleibt ein Bewerbermarkt mit vielen Möglichkeiten und Chancen.

Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt in Ingolstadt

Arbeitsmarkt

Im Bereich der Agentur für Arbeit Ingolstadt (Stadt Ingolstadt, Landkreis Eichstätt, Landkreis Neuburg-Schrobenhausen, Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) waren bis Juli insgesamt 2.579 Interessierte als Bewerber und Bewerberinnen für eine Ausbildungsstelle oder ein duales Studium bei der Berufsberatung gemeldet, darunter befanden sich 714 Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Aktuell suchen 810 junge Menschen noch aktiv nach einer Ausbildung oder einem dualen Studium.

Die regionalen Unternehmen haben bisher 3.070 Ausbildungs- und duale Studienplätze gemeldet.

Rein rechnerisch kommen auf 100 Stellen 85 Bewerber bzw. Bewerberinnen. Aktuell sind 1.032 Ausbildungs- und duale Studienplätze frei, vor allem in den Berufen Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Verkäufer/in, Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r, Kaufmann/-frau – Büromanagement und Anlagenmechanik – Sanitär-/Heiz.-Klimatechnik. Die Chancen für alle, die jetzt noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, stehen damit gut.

„Es ist noch nicht zu spät, auch kurz vor dem Ausbildungsbeginn 2026 noch einen Ausbildungsplatz zu finden. Wir unterstützen Jugendliche mit unserer Berufsberatung und geeigneten Förderinstrumenten, so dass sie die Fachkräfte von morgen werden.“, sagt Johannes Kolb, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ingolstadt.

Die Berufsberaterinnen und Berufsberater informieren zum Ausbildungsangebot und wissen, welche Unternehmen noch suchen oder welche Alternativen es zum Wunschberuf gibt. Die Kontaktaufnahme ist am schnellsten und einfachsten über die Onlineterminvergabe unter www.arbeitsagentur.de/vor-ort/ingolstadt möglich.

Ein Praktikum in den Sommerferien kann zusätzlich Orientierung bieten, denn so lernt der potentielle neue Auszubildende den Arbeitgeber und den anvisierten Ausbildungsberuf besser kennen, was das Risiko eines Ausbildungsabbruchs deutlich mindert. Mehr Infos unter https://www.arbeitsagentur.de/bildung/praktikum.

Pressestelle Agentur für Arbeit

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