Die Stadt Ingolstadt will den Hebesatz der Grundsteuer B von 475 auf 650 Punkte erhöhen. Begründet wird der Schritt mit der schwierigen Haushaltslage. Nach Angaben der Verwaltung würde die Anhebung Mehreinnahmen von rund 11,5 bis 11,6 Millionen Euro bringen.
Im Vergleich zu anderen Großstädten liegt Ingolstadt beim bisherigen Hebesatz bislang weit unten. Mit 650 Punkten würde die Stadt näher an den Durchschnitt heranrücken. Die Verwaltung wirbt deshalb für eine deutliche Anhebung.
Für Eigentümer und Mieter würde die Erhöhung je nach Objekt unterschiedlich ausfallen. Als Beispiele wurden unter anderem rund elf Euro mehr im Monat für ein Einfamilienhaus sowie knapp fünf Euro für eine 67-Quadratmeter-Wohnung genannt.
Im Finanzausschuss zeichnete sich am Dienstag breite Zustimmung für den Vorschlag ab. Mehrere Fraktionen bezeichneten die Erhöhung als unpopulär, aber notwendig. Die endgültige Entscheidung soll der Stadtrat am 26. März treffen.

