Zum Valentinstag haben sich kürzlich der Verkehrsverbund VGI und die Verkehrsunternehmen bei den Fahrgästen bedankt, die ein gültiges Ticket im ÖPNV nutzen. Dazu wurden Schokoladenherzen vom Kontrolldienst als kleines Zeichen der Wertschätzung verteilt.
„Ein großes Dankeschön an alle, die fair fahren und den ÖPNV nutzen“, betont Dr. Robert Frank, Vorstand des Verkehrsverbunds Großraum Ingolstadt, VGI, und Geschäftsführer der Stadtbus Ingolstadt. Sein Dank gilt darüber hinaus vor allem den Kontrolleurinnen und Kontrolleuren sowie dem Fahrgastbeirat, der die Geschenkaktion am 13. Februar 2026 unterstützt hat.
„Wer ein gültiges Ticket nutzt, sorgt dafür, dass das System für alle funktioniert“, erläutert Dr. Frank und ergänzt: „Ticketkontrollen helfen dabei, fairen Nahverkehr für alle zu sichern.“ Denn die Einnahmen aus dem Ticketverkauf sind in finanziell schwierigen Zeiten wichtiger denn je. Der VGI wird daher die verstärkten Kontrollen, die seit einem Jahr durchgeführt werden, beibehalten und punktuell intensivieren.
Die Fahrscheinkontrollen werden weiterhin das gesamte Stadt- und Regionsnetz umfassen, bei der Stadtbus Ingolstadt sowie bei den privaten Verkehrsunternehmen. Die Kontrollen werden auch auf den Nachtlinien sowie am Wochenende durchgeführt.
Die Fahrgäste werden zudem gebeten, nach Möglichkeit im Bus vorne einzusteigen und den Fahrschein unaufgefordert dem Fahrpersonal vorzuzeigen. Dies gilt für alle Fahrscheine, ob in Papierform oder als Plastikkarte, aber auch für digitale Tickets auf dem Mobiltelefon. Beim Deutschlandticket ist zudem die Erfassung des QR-Codes wichtig, da dieser für die Abrechnung mit Bund und Freistaaterforderlich ist. Der Vordereinstieg ist also die Regel. Ausnahmen gelten z.B. bei hohem Fahrgastaufkommen in der Hauptverkehrszeit, bei Starkregen an der Haltestelle
oder auch bei drohenden Verspätungen. Ebenfalls bei Fahrgästen mit Kinderwagen, Rollatoren oder Rollstühlen. Ein klar geregelter Fahrgastwechsel (Einstieg vorne und Ausstieg hinten) verbessert den Fahrgastfluss, verkürzt die Standzeiten an den Haltestellen und trägt somit zur besseren Pünktlichkeit bei. Darüber hinaus hilft die direkte Kontrolle im Bus, die Zahl unberechtigter Fahrten zu reduzieren.
Wer ohne Fahrschein im Bus erwischt wird, muss mit einem erhöhten Beförderungsentgelt von 60 Euro rechnen, in bestimmten Fällen können zusätzliche Kosten oder gar ein Strafverfahren folgen. Einnahmeausfälle durch unberechtigte Fahrten verschärfen das Defizit im ÖPNV – und müssen letztlich durch zahlende Fahrgäste und auf Kosten der Steuerzahler ausgeglichen werden.
Der VGI rät den Fahrgästen zum Erwerb der Fahrscheine schon vor Fahrtantritt, insbesondere im günstigeren Vorverkauf über die VGI-App, an den Verkaufsautomaten oder in den Vorverkaufsstellen sowie im VGI-Kundencenter in der Mauthstraße.
Beim Fahrerverkauf im Bus wird der bargeldlose Erwerb durch EC-/Kreditkarte oder durch Apple-Pay und Google-Pay empfohlen: Dies spart Zeit und vermeidet Bargeld-transaktionen.
Foto: VGI
Pressemitteilung VGI
