Sterbefälle in Ingolstadt langfristig gestiegen

Die Zahl der Sterbefälle in Ingolstadt ist in den vergangenen 25 Jahren deutlich angestiegen. Das zeigen die Daten des Standesamts für den Zeitraum von 2000 bis 2025.

Zu Beginn der 2000er-Jahre lag die jährliche Zahl der Sterbefälle meist zwischen 1.400 und 1.500. In den Folgejahren stiegen die Werte schrittweise an und bewegten sich ab der Mitte des Jahrzehnts überwiegend über 1.600. Seit etwa 2015 werden regelmäßig mehr als 1.800 Sterbefälle pro Jahr registriert.

Einen Höchstwert verzeichnete das Jahr 2020 mit 2.078 Sterbefällen. Auch in den Jahren danach blieb die Zahl hoch und lag mehrfach um oder über der Marke von 2.000. Für 2025 weist die Statistik rund 1.900 Sterbefälle aus.

Der langfristige Anstieg wird häufig im Zusammenhang mit der Altersstruktur der Bevölkerung gesehen. Insgesamt zeigen die Zahlen damit eine deutliche Verschiebung gegenüber den frühen 2000er-Jahren, wenn auch mit jährlichen Schwankungen.

Foto: Statistik/Stadt Ingolstadt

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