Klimastreik in Ingolstadt: 2,8 Grad sind zu viel!

Am Freitag, 13. November, wird auf dem Franziskanerplatz für mehr Klimaschutz demonstriert. Das Bündnis „Ingolstadt ist bunt“ beteiligt sich am bundesweiten Aufruf von Fridays for Future.

Unter dem Motto „Aufbruch statt Klimaschuldenberg – 2,8 Grad sind zu viel!“ findet am Freitag, 13. November, von 17 bis 18 Uhr eine Klimademonstration auf dem Franziskanerplatz statt. Das Bündnis „Ingolstadt ist bunt“ beteiligt sich damit am bundesweiten Aufruf von Fridays for Future. Der Klimastreik findet parallel zur Weltklimakonferenz COP31 statt.

Industriestaaten sollen Verantwortung übernehmen

Im Mittelpunkt der Demonstration steht die Forderung nach mehr internationaler Klimagerechtigkeit. Nach Ansicht der Veranstalter tragen die reichen Industriestaaten eine besondere Verantwortung für den Klimawandel, da sie über Jahrzehnte große Mengen CO₂ ausgestoßen haben. Besonders betroffen seien jedoch Länder, die selbst nur wenig zur Klimakrise beigetragen haben.

Das Bündnis fordert deshalb, dass Deutschland seine Zusagen zur finanziellen Unterstützung betroffener Länder einhält. Mit dem Motto „2,8 Grad sind zu viel“ wollen die Veranstalter auf die möglichen schwerwiegenden Folgen einer weiteren Erderwärmung aufmerksam machen.

Forderungen auch an die Stadt Ingolstadt

Auch auf kommunaler Ebene sieht das Bündnis Handlungsbedarf. Die Stadt Ingolstadt soll nach dem Willen der Veranstalter an ihrem Ziel festhalten, bis 2035 klimaneutral zu werden, und die dafür notwendigen Maßnahmen konsequent umsetzen.

Hitzewellen, versiegelte Flächen und fehlende Schattenplätze zeigen aus Sicht des Bündnisses, dass Klimaschutz auch vor Ort eine wichtige Rolle spielt.

Die Veranstalter rufen die Ingolstädter Bevölkerung dazu auf, sich an der Demonstration zu beteiligen und gemeinsam ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen.

Quelle Ingolstadt ist bunt

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